<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309</id><updated>2012-02-06T09:35:49.043+01:00</updated><title type='text'>Kai-in-Holland</title><subtitle type='html'>Ein Jahr im Land der Tiefgebirge</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>30</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-7055415773614193138</id><published>2008-09-17T21:24:00.004+02:00</published><updated>2008-09-17T21:44:50.702+02:00</updated><title type='text'>Der Ende einer Ära.</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: courier new;font-size:85%;" &gt;Lange hat es gedauert, aber nun endlich habe ich mich dazu durchringen können meinen abschließenden Eintrag online zu stellen.&lt;br /&gt;Seit knapp 5 Wochen bin ich nun wieder in deutschen Landen und es geht mir gut. Ich habe mich wieder eingelebt und ein paar Bier mit alten Freunden nachgeholt.&lt;br /&gt;Das war bitter nötig.&lt;br /&gt;Auch das Abschlussseminar in Weimar liegt nun hinter mir und das bedeutet, dass mein FSJler Dasein nun endgültig ein Ende genommen hat. Das klingt bitter. Vieles habe ich erlebt das letzte Jahr. Vieles war nicht ganz einfach, aber vieles war auch so unbeschreiblich geil, dass ich es nicht missen möchte.&lt;br /&gt;Doch eine neue Herausforderung bahnt sich an, der sich der Kai nun zu stellen gedenkt. Das Studium.&lt;br /&gt;Ich freue mich drauf mein Hirn mal wieder ein bisschen anzustrengen, denn wenn eines meiner Organe in den letzten 365 Tagen an "Unterbenutzung" litt, dann sicher die grauen Zellen in meinem Kopf. Ich musste zeitweise schon fürchten, dass es einfach als überflüssiges Gewebe vom Körper nicht mehr durchblutet wird und abstirbt. Aber glücklicherweise ist es bisher noch nicht soweit gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte an dieser Stelle noch den Menschen danken, die meinen Blog so konsequent verfolgt haben. Danke für euer Feedback und euer Interesse! Es hat immer wieder gut getan etwas aus der Heimat zu hören. Und wenn ich das mal so offen sagen darf, dann ist eines er wichtigsten Dinge, die ich das vergangene Jahr lernen durfte, wie wichtig Heimat ist und was es heißt einen Ort zu haben, zu dem man immer wieder zurückkehrt um Kraft zu tanken. Danke an alle, die Teil dieser Heimat sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein besonderer Dank soll auch nochmal an meine Organisation gehen, den "Evangelischen Freiwilligendiensten für junge Menschen FSJ und DJiA gGmbH" und an meine Freunde Tomi und Jens.&lt;br /&gt;Danke für alles, mehr muss ich dazu, glaube ich, nicht sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe mit den wichtigsten Leuten in Kontat zu bleiben und danke nochmals für alles, was ich erleben durfte dieses wunderschöne und lehrreiche Jahr in den Niederlanden 2007/2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den besten Wünschen und Grüßen an alle Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-7055415773614193138?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/7055415773614193138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=7055415773614193138&amp;isPopup=true' title='39 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7055415773614193138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7055415773614193138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/09/der-ende-einer-ra.html' title='Der Ende einer Ära.'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>39</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-7743655355740044091</id><published>2008-07-02T11:03:00.003+02:00</published><updated>2008-07-02T11:08:03.829+02:00</updated><title type='text'>Eine Odysee in zwei Teilen</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Teil 1&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;„&lt;span lang="de-DE"&gt;So gehen die Türken. Die Türken, die gehen so...“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was für ein Fest. Was für ein Spektakel...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jens und ich waren vergangenen Mittwoch zum Deutschland-Spiel gegen die Türkei in der Kölnarena. Die ganze Sache war eine ziemlich spontane Aktion und wie das mit spontanen Aktionen so ist, sie werden meist richtig geil. So auch der Mittwoch...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lasst mich davon berichten...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Den Vorabend habe ich noch mit grillen, Bier und Wein bei Winnie und Anne-Wil in De Glind verbracht und mir mal Schatijland zeigen lassen... Ich hab den Abend sehr genossen und finde es extrem schade, dass die beiden jetzt schon weg müssen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Naja, was will man machen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurz entschlossen nächtigte ich bei den beiden, weil ich irgendwie keine Lust hatte um ganz spät Uhr noch nach Hause zu fahren...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am nächsten Morgen wachte ich schon mit so einem kribbeligen Gefühl im Bauch auf... Irgendwas war anders heute... Und da viel es mir wieder ein. Heute ist der Tag der Tage... Das Deutschland-Halbfinale! Ich frühstückte noch mit meinen zwei Mädels und legte mir einen Zeitplan zurecht... Ich wollte gegen 12.30 Uhr in Arnhem sein um mich mit Jens zu treffen. Davor musste ich noch in Barneveld vorbei, Flaggen einpacken und duschen. Wenn alles gut lief, sollten wir pünktlich zum Einlass um 16.30  das Kölner Ortschild passieren. Gut gelaunt verschmauste ich mein Frühstück und wünschte den Damen viel Spaß beim arbeiten... Ich hatte irgendwie das Gefühl was Gutes tun zu müssen. Vielleicht um die Götter zu besenftigen für das Spiel heut abend, wer weiß. Jedenfalls began ich einfach mal den Saustall aufzuräumen, den wir drei nach durchzechter Nacht hinterlassen haben. Mann, sah das da aus... Überall Gammel und Schmutz, Essensreste und leere Flaschen. Fast eine Stunde hab ich in dem menschenleeren Haus in der Küche gestanden und gespült. Aber es hat Spaß gemacht und ich bin sicher, sie haben sich gefreut. Gut gelaunt und voller Vorfreude machte ich mich bei prächtigem Wetter mit dem Fahrrad zurück nach Barneveld um den ersten Teil meines Planes zu erfüllen. Flaggen einpacken und duschen. Gesagt, getan. Danach ging es zum Bahnhof und ab nach Arnhem. Jens hatte noch nicht gefrühstückt und so kam ich zu meiner zweiten morgentlichen Mahlzeit. Aber ich hatte ja auch schon hart gearbeitet in De Glind. Wir aßen und beratschlagten, was nun zutun sei. Erst ging es in die Stadt um uns für alle Fälle vorzubereiten. Wir kauften eine Palette (!) Energydrinks, Würste, Brot, Bier und, falls es länger werden würde, drei Flaschen Drinkfrühstück und Eistee. Das sollte reichen. Wir befestigten allerlei Flaggen an unserem Auto und preschten los in Richtung deutsche Grenze. Mann, war das schön wieder in meinem gelobten Land zu sein...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Köln nahte und das Fahnenmeer wurde dichter. Wir kamen ohne weitere Komplikationen zur Kölnarena, konnten kostenlos parken und mussten nicht lange anstehen. Alles tschakka also. Drinnen war die Hölle los. Das Stadionähnliche Gebäude fasst etwas mehr als 30.000 Menschen. Davon waren etwa 120 Türken anwesend. Alles also fest in deutscher Hand! Es gab ein Rahmenprogramm um die Masse bei Laune zu halten. Schließlich mussten wir noch vier Stunden warten... Es kamen Kölner Bands (leider keine WiseGuys...) und machten Stimmung nach Art des Hauses. Unter anderem gab es eine Talkshow und allerlei Bundesligaspieler vergangener Generationen waren als Talkgäste geladen. Die Menge feierte und feierte, dabei hatte es doch noch garnicht angefangen. Die vier Stunden erschienen endlos, wenn man so darüber nachdachte. Aber genügend Kölsch und ne jute Stimmung ließ die Zeit verfliegen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Doch dann ging es plötzlich los... Die Nationalhymne...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;  Uh...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich krieg jetzt noch Gänsehaut, wenn ich dran denke. Ich meine, selbst im Stadion waren nicht so viele Deutschandfans wie in der Kölnarena zu diesem Zeitpunkt... Ultra!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Anpfiff. Alles hüpfte und tanzte. Man freute sich auf ein Fußballfest wie gegen Portugal, doch alles kam anders...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;0:1 für die Türkei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Totenstille.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was war geschehen?  Wie konnte das passieren? Und wer sang da so vergnügt? Die Blicke von 30.000 Menschen wanderten nach linksoben, wo das türkische Fanblöckchen saß. Da waren sie am jubeln... Wie sie sich gefreut haben!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Exakt 4min lang.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Schweini machts! 1-1!  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Yeah! Deutschland schlägt zurück! Lautes Geschrei! Überall Fahnen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dann stieg die Spannung. Was unser DFB-Team zeigte war nicht wirklich das, was wir gerne hätten sehen wollen. Unruhe machte sich breit. Sollte man denn jetzt nicht langsam mehr Entschlossenheit erkennen? Mehr Struktur, mehr Zug nach vorne? Es sollte dauern, bis wir uns alle sicher im Finale glaubten. 79Min warten auf Klose. Der erlöste uns dann scheinbar mit seinem 2-1. Die Chöre wurden lauter und die Stimmung stieg. Aber irgendwie vertrauten Jens und ich dem trügerischen Vorsprung nicht. Immerhin war das die Türkei und die ist immer für eine Überraschung gut. Und, wie ihr sicher alle wisst, sollten wir recht behalten. Die Stimmung war zwar noch zuversichtlich, aber angeschlagen. Die Menschen gingen los um sich mit neuem bier zu vesorgen für die Nachspielzeit. Aber dieses Bier hatten sie nicht mehr nötig, dank unserem geliebten Herrn Lahm. Anstatt das soeben erworbene Kölsch jedoch zu trinken, schmiss man es bei dem erlösenden TOR kollektiv in die Luft, sodass es die Feiernden in den vorderen Rängen abbekamen. Doch das störte jetzt alles genauso wenig, wie die durchwachsene Leistung unserer Elf während des Spieles. Wir waren im Finaaaale! Was konnte es größeres geben?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Massen schrieen und tanzten und es ließ sich erahnen dass der Abpfiff erst der Anpfiff für die Riesenparty sein sollte, die nun folgte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und die war allgegenwärtig auf den straßen Kölns. Die Menschenmassen in schwarz-rot-gold strömten die Arena raus und ein Teil,so auch wir, bauten sich auf einer großen Straße auf um alle Autos zu zwingen durch die von uns gebildete Gasse zu fahren, aufdass wir sie schütteln und bejubeln können. Das war ein Spaß. Sogar die Polizei fand es (anfangs) lustig und griff zunächst nicht ein. Als es dann allerdings ein bisschen arg wurde und die Autos gefährlich wankten, war der Spaß dann schnell vorbei. Besonders hervorheben möchte ich die creativen Sprechchöre, die in dieser Nacht in Köln zu hören waren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So geschah zum Beispiel folgendes:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Gruppe von knapp 200 Männern und Frauen standen auf besagter Straße und freuten sich, als plötzlich ein Auto mit roter Halbmondfahne auf uns zusteuerte...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Auto wurde angehalten und die anwesenden Beamten wurden aufmerksam und gingen schon in hab-acht Stellung. Diese Situation hatte Eskalationspotential.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir versperrten den Weg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Auto wurde langsamer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es blieb stehen. Drinnen saß ein Türke von vielleicht Mitte dreißig mit seiner Freundin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es bildete sich ein Menschenkreis um das türkische Fahrzeug. Ein Fahnenmeer der Deutschen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jens und ich mitten drin. Was sollte jetzt passieren?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein deutscher Jemand übernahm die Initiative. Er machte eine Handbewegung, die uns eindeutig zum sitzen, oder besser zum Hocken aufforderte. Die Menge „gehorchte“. Ruhig und leise hockte man sich, blieb aber auf den Füßen.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Plötzlich durchdrung die Stimme des besagten Jemands die Stille. Er rief: „So gehen die Türken, die Türken gehen so...! So gehen die Türken, Ja, die Türken gehen so...!“ Dabei machte er eine Hock-Laufbewegung, die an einen Ententanz erinnerte... Wir machten mit. Nun watschelten also knapp 200 Enten in Schwarz Rot Gold um das mit türkischen Flaggen geschmückte Auto. Sogar den nervösen Beamten zwungen wir so ein Lächeln ab...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Plötzlich sprang jemand auf, riss die Arme in die Höhe, machte die Gesten eines Torjubels und schrie dabei... „Und so gehn die Deutschen, die Deutschen gehen so....! Ja, so gehen die Deutschen, die Deutschen die gehen so...!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alles sprang auf, immitierte den Torjubel und freuten sich ein Loch in den Bauch...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;War das herrlich. Auch der Türke im Auto nahms mit Humor. Ganz so lusitg, wie wir, fand ers zwar nicht, aber er hatte ja auch verloren ;) Nach 2-3 Minuten des jubelns, ermöglichte die Polizei unter einem freundschaftlichen Wink dem Auto die Weiterfahrt...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sehr coole Aktion in meinen Augen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So ging es den Abend weiter...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Um drei beschlossen Jens und Kai dann langsam mal die Heimreise nach Holland anzutreten, schließlich musste ich in ein paar Stunden arbeiten...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jetzt hatten wir nur leider nicht den blassesten Schimmer, wie wir die richtige Autobahn finden sollten, die uns (auf dem schnellsten Wege) wieder nach Hause bringen würde?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Einfach mal losfahren, Jens macht das schon. So war der Plan. Ja... Wir haben dann auch ne Autobahn gefunden, nur ging die leider in Richtung Aachen. Also nach Süden. Wir wollten aber gerne nach Nordwesten. Ärgerlich. Wenn wir die weiterfahren würden, müssten wir über Maastricht und Eindhoven nach Arnhem. Das wäre etwa wie über wie als reiste man über Oslo nach Warschau.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Durch mutiges, doch zielloses, auf den verschiedenen Autobahnen Abbiegen und Ausfahrten nehmen, kamen wir dann auf eine Autobahn in Richtung Venlo. Auch Suboptimal, aber besser... Um 5.00 Uhr lagen wir dann in Barneveld im Bett...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was ein Tag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und am Sonntag sollte es gleich weiter gehen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Teil 2&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;„Eine Straße, viele Bäume...“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sonntag.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Kai und der Jens wachen morgens in Den Haag auf... Es ist 12.00Uhr und wir hätten schon seit zwei Stunden wach sein wollen. Hat nicht geklappt. Ärgerlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Heute sollte er sein. Der große Tag. Finale. Und wir wollten wieder nach Köln. Das war einfach zu geil das letzte Mal, alsdass wir uns dieses Spektakel hätten entgehen lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber noch waren wir in Den Haag. Und deutliche 2 Stunden hinter unserem Zeitplan.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Warum waren wir eigentlich da? Ich will das kurz erwähnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein großer Teil der Freiwilligengruppe trat an diesem Wochenende die entgültige Heimreise an. Für sie ist der Auslandsaufenthalt beendet. Wir deutschen Jungs leisten hier ja quasi unseren Ersatzdienst ab, weil wir nicht zur Bundeswehr gegangen sind und darum müssen/dürfen wir noch 6 Wochen länger bleiben... Zum Abschied haben wir uns letztes Wochenende alle, oder zumindest alle coolen ;) in Den Haag getroffen um nochmal das vergangene Jahr zu feiern...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So auch der Jens und der Kai.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es hieß sich schnell fertig zu machen, sich das letzte Mal zu verabschieden und in den Zug Richtung Arnhem zu springen. Gesagt, getan. Um kurz vor 14.00 erreichten wir Arnhem, wo wir uns noch ein paar Brote schmierten, und die Flaggen und die Energydrinks ins Auto packten. Diesmal hatte ich sogar eine Routenbeschreibung für die Rückfahrt ausgedruckt, damit uns nicht wieder nächtliche Irrfahrten bevorstanden.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir preschten nach Köln...  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Um halb sechs waren wir da. Viel zu spät.... Die Arena selbst hatten sie gerade als voll erklärt und ließen nun niemanden mehr rein. Aber das war nicht so schlimm, wie es klingt, weil es etwa 200.000 Menschen so ging wie uns. Die stömten dann auf die Grasfläche vor der Arena um auf einem Megabildschirm das Spiel zu verfolgen und eben draußen Fußball zu feiern. Die Stimmung war mäßig, weil sich einige Vollpfosten (etwa viele hundert) auf den Boden setzten, anstatt, wie jeder normale Mensch, zu stehen. Das nahm natürlich unglaublich viel Platz in Anspruch und machte für den Rest, das Druchlaufen extrem schwer. Spasten... Die Herrn auf der Bühne lösten dann irgendwann sehr elegant das auch von ihnen erkannte Problem, indem sie das Lied: „Steht auf, wenn ihr für Deutschland seid“ anstimmten“... Da mussten sie dann... ;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir ergatterten nach einigem Kampf dann trotz Sitzblokaden noch recht gute Plätze, ziemlich in der Mitte der Menge mit freiem Blick auf die Leinwand. Links neben uns befand sich eine riesige Häuserwand. Das Verwaltungsgebäude der Arena. Und fast über die gesamte Fläche des Gebäudes war eine unglaublich mächtige Deutschlandfahne gespannt. Frei Schnautze will ich mal auf 700-800m² tippen. Wirklich fett! Kurz vor Anpfiff geschah es dann... Das böse Omen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Riesenflagge löste sich an einer Seite und fiel....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was wollte uns Gott damit sagen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In der Menge bildeten sich Sprechchöre zur Melodie von „Reißt die Hütte ab!“ aber dann „Hängt die Flagge auf!“ (Ganz, ganz schnell...)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dann begonn das Spiel... Die Nationalhymne. Ähnlich pornorös, wie am Mittwoch...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Flaggenproblematik war vergessen. Deutschland zeigte sich entschlossen und die ersten zehn Minuten schien es keinen Zweifel daran zu geben, wer den Pott mit nach Hause nehmen würde heute Abend... Doch dann kam alles ganz anders, wie ihr ja sicher alle wisst. Ich will aus Herzensgründen nicht weiter auf die Niederlage eingehen, sondern stattdessen positiv hervorheben, dass man sich die Laune in Köln nicht hat verderben lassen...  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man feierte den verdienten Vize-Titel!  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir haben an dem Abend noch zwei Mädels kennengelernt, die uns einen Tipp gaben, wo man in Köln am Besten nach dem Spiel noch feiern könnte. Der Plan war, sich dann dort zu treffen. Es ging, nach kurzem nahrungsaufnahmebedingten Abstecher zum Auto auf in Richtung Zülpicher Platz. Und da ging die Post ab! Ich holte mir noch was leckeres kölsches zu trinken und wir genossen den Abschied einer aus unserer Sicht sehr gelungenen Europameisterschaft. Es waren Fans aus allen Ländern anwesend und man sang und tanzte fröhlich miteinender. Nur die Spanier standen etwas abseits um sich zu betrinken. Die hatten ja gewonnen und deshalb mussten meine empfindlichen Ohren überall und andauernd „Alè, Alé Viva Espania!“ hören. Es war allgegenwärtig und traf uns Deutsche dann doch irgendwo. Ja, sie waren die bessere Mannschaft, aber trotzdem...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es galt also etwas entgegenzusetzten. Wer hatte den zündenden Gedanken? Was könnte man singen, was die dämlichen Spanier von ihrer dämlichen Alè runter holt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Auf dem Weg mit der Straßenbahn zurück zur Kölnarena, wo unser Auto stand, geschah es dann. 20 Spanier und der Rest Deutsche in einem Zug. Spanier am singen und tanzen. „Alé,Alé...“ bla bla.. Deutsche gucken genervt...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine kleine Gruppe von Deutschen übernahm die Sprechchorleitung und stimmte ein Liedchen an um unseren südeuropäischen Freunden zu erklären, was sie da eigentlich die ganze Zeit singen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das ganze lief auf die Melodie von Olé, Olé Super Deutschland! Olè, Olè!:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Alé, Alee (2x) Eine Straße, viele Bäume, ja das ist eine Alee...“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;gefolgt von einem dreifachen, donnernden: Deutschland, Deutschland!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das sollte erstmal für Ruhe sorgen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Doch keineswegs. Die tapferen Spanier gröhlten weiter. Noch lauter. Daraufhin ertönte aus unserer Ecke wieder das Deutschland, Deutschland, wobei die Spanier es wagten, zwischen den einzelnen Deutschland-Rufen von uns ein lautes „Zweiter!“ einzufügen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Säcke...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So ging das dann bis wir aussteigen mussten. Der Ganze Zug wackelte von außen und mal gganz ehrlich... Ich wäre, hätte ich an der Haltestelle gestanden da nicht freiwillig eingestiegen... Sah schon recht aggressiv aus, war es aber überhauptnicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das war das schöne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mit der Rückfahrt klappte es diesmal um Längen besser... Diesmal schliefen wir in Arnhem, doch wesentlich länger war die Nacht auch nicht. Dafür hatte ich am nächsten Tag frei. Auch was wert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ihr seht also, in Sachen Fußball hat der Kai seinen Spaß gehabt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ihr auch?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Freue mich von euch zu hören, also schreibt mir was nettes,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis zur Weltmeisterschaft!  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-7743655355740044091?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/7743655355740044091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=7743655355740044091&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7743655355740044091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7743655355740044091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/07/eine-odysee-in-zwei-teilen.html' title='Eine Odysee in zwei Teilen'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8837315068612204927</id><published>2008-06-24T09:57:00.001+02:00</published><updated>2008-09-17T21:53:10.436+02:00</updated><title type='text'>Seminar Holland die Dritte oder auch: Johanna und sein wallendes Haar</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Hallo liebe Liebenden...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Es ist wieder einiges geschehen, was ich euch nicht verheimlichen möchte. Ich habe das „End of Service“ Seminar hinter mir. Das letzte in den Niederlanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Aufbruchsstimmung macht sich breit. Es geht um Abschied. Die EVSler, also die Mädels unserer  (wirklich tollen) Freiwilligengruppe, packen in diesen Tagen langsam ihre Sachen um die endgültige Reise nach Hause anzutreten. Eine Reise, die mir in acht Wochen bevorsteht und auf die ich mich schon freue. Aber ich will nicht so viel über Abschied und Tränen sprechen, sondern ein wenig berichten, was denn da auf diesem Seminar und drum herum so alles passiert ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Los ging es, wie man sich sicher denken kann, mit der Anreise. Jens und ich schimmelten mehr oder minder motiviert gegen 16.00 des vergangenen Samstages mit dem Auto nach De Glind, dem Nachbardorf von Barneveld, wo auch schon das letzte Seminar stattfand. Wir waren müde. Sehr müde. Am Vortag, oder besser der Vornacht zelebrierten nämlich wir den niederländischen Fußball gegen Frankreich beim Public Viewing in Rotterdam zusammen mit geschätzten hunderttausendmillionen Holländern, die vom Auftreten von Oranje mindestens genauso geflasht waren wie Jens und ich. Schon sehr porno, wie die Jungs da den Welt- und Vizeweltmeister weggebomt haben... Respekt. In Rotterdam zweifelte in dieser Nacht niemand mehr, wer letztendlich Kampioen werden würde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Niemand. Um ehrlich zu sein, waren auch wir schon fast überzeugt, dass diese Mannschaft einen ernstzunehmen Gegner für die DFB-Auswahl im Finale darstellen könnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Doch genug des Fußballs bis hier. Später mehr...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Man versammelte sich also in De Glind um ein schönes und lehrreiches letztes Seminar zu haben und die letzten Stunden zusammen zu genießen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Auf dem Programm für die nächsten Tage standen allerlei Aufgaben und Übungen das vergangene Jahr zu evaluieren und auszuwerten und ein sogenanntes „Survivaltraining“. Dieser Begriff und die dafür eingeplanten acht Stunden heizten natürlich die Spekulationen in unserer Gruppe an, was es damit wohl auf sich haben könnte. Survival? Für was? Das Jahr haben wir doch schon fast hinter uns? Was gäbe es da noch zu survivaln? Wenn man sich nun die geografische Lage von De Glind ansieht, kommt einem ein ganz anderer Gedanke. De Glind liegt sehr ländlich. Quasi in Hollands Outback. Die pure Wildnis drumherum. Die Metropole selbst hat geschätzte 150 Einwohner und eben uns, die da eine nette Woche verbringen. Der von uns so viel diskutierte Begriff des Survivaltrainings könnte also recht wörtlich gemeint sein. Mit Spannung warteten wir den vergangenen Montag ab. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Früh klingelte der Wecker. Alles strömte in die Duschen des YMCAs indem wir nächtigten. Beim Frühstück begann das Survival. Wer bekommt das letzte Brot fürs Lunchpaket? Wer wird genügend Essen dabei haben um zu überleben? Um ganz-früh-Uhr versammelten wir uns dann alle vor dem YMCA und wurden ein Stück die Straße entlang und dann in den Wald begleitet. Jeder von uns bekam einen kleinen Umschlag mit vier Blättern und vier Aufgaben. Jede Aufgabe war mit einem anderen, frei wählbaren, Partner zu bewältigen. Der erste Teil bestand aus einer Wanderung durch den Wald.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ich beschloss die erste Etappe mit Jens zu meistern. Wir bekamen eine schlecht gezeichnete Karte in die Hand und wurden losgeschickt „Punkt Nummer 20“ auf der Karte zu finden. Auf dem Weg dorthin bekamen wir Fragen gestellt (Die standen auf den Aufgabenzetteln) deren Antworten wir auf dem Weg diskutieren sollen. Es drehte sich hauptsächlich um das Erlebte des letzten Jahres. Das jetzt alles im Detail wiederzugeben würde an dieser Stelle zu weit führen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Tief ins Gespräch vertieft stöberten Jens und Kai also durch den Wald. Wirklich einen Pkan, wo wir hin mussten, hatten wir nicht. Die Karte, die wir hatten, würde ich nicht als brauchbar bezeichnen wollen und so hielten wir uns an die Spuren der Gruppen, die vor uns in den Wald geschickt wurde. Es ging nämlich immer in Zweiergruppen in gewissen Zeitabständen in den Wald. Nach nicht all zu langer Zeit holten wir die Gruppe vor uns ein, die uns genauso fragend ansah, wie wir sie... Keine Ahnung wo lang... vielleicht zwischen den Bäumen da durch? Oder doch zwischen denen da hinten? Oder ist jemand schonmal den Trampelpfad da hinten lang gelaufen? Wenn ja wer und ist er zurückgekehrt? Und  es kam, wie es kommen musste. Wir verirrten uns. Fest entschlossen schritten wir schließlich den Weg entlang, den wir für am wahrscheinlichsten hielten und nach ein paar Minuten war ein lauter Pfiff und Schreien von hinten zu hören...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Die Seminarleitung. Was wir denn da für einen Stuss zusammenlaufen würden? Ob wir denn garnicht überleben wollten. Öhm... Doch, ja. Eigentlich schon...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Wir schämten uns für unser Versagen und ließen uns den richtigen Weg zeigen... den fanden wir dann sogar auch ganz alleine nur mit Hilfe...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Stützpunkt 20.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ein Bauernhof. Dort stand Henk, der Seminarchef und grinste. Partnerwechsel! Ich suchte mir Robi, den Ungar aus dem MissionHouse aus. So sollte es sein. Wir bekamen eine neue Karte mit neuem Ziel, die etwa genauso unleserlich war, wie die alte. Und wir bekamen eine neue Aufgabe, die wir zu diskutieren hatten. Und: Wir bekamen nochwas. Ein Fahrrad. Aber nicht jeder eins, sondern eins für uns beide zusammen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Tandemfahren! Yeah!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Wir durften auf dem Gelände des Bauernhofes zwei Übungsrunden drehen um den Umgang mit dem seltsamen Gefährt zu erlernen. Das sieht immer so einfach aus, ist aber wirklich Teamarbeit. Besonders hinten ist es ein schreckliches Gefühl die Verantwortung über das Lenken abzugeben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Was für ein Trip... Aber ob ihr es glaubt, oder nicht, wir sind nicht ein mal hingefallen! Tschakka!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Es ging ein ganzes Stück allerlei Straßen entlang und wir versuchten uns verzweifelt zu orientieren. Zum Glück wussten wir wenigstens welche Stadt wir erreichen sollten und konnten die Wegweiser am Straßenrand gut entziffern, sodass wir trotz einiger lebensgefährlichen Fahrmanöver unser Ziel erreichten... Die Stadt Leudsen. Ihres Zeichens ziemlich hässlich, doch von einer wunderschönen Flusslandschaft umgeben...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Völlig entkräftet und gepeinigt vom Gegenwind erreichten wir den nächsten Stützpunkt, wo ein Teil der Gruppe schon auf uns wartete. Wieder war der Stützpunkt ein Bauernhof. Wir stellten unsere Tandems ab und beschäftigten uns mit pausemachen und trinken, bis alle anderen da waren. Der Bauernhof lag direkt am Ufer eines Flusses und man munkelte schon, was unsere nächste Aufgabe sein würde....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Auf dem Hinterhof des Gehöftes hatte einer schon so seltsam lange 2 Mann Boote entdeckt, die man dort, wie es schien, mieten konnte. Und es kam, was wir alle erwarteten. Wir tauschen unsere Tandems gegen Kanus...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Fett! Bombenwetter, ultrageiler Fluss und wir beim Kanufahren. Na wenn das nicht cool ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Auf in die Boote lautete der Befehl. So sollte es sein. Diesmal war Tibor mein Mann an Deck. Wir machten das Schiffchen startklar und es ging los. Wieder hatten wir ein paar Koordinationsprobleme. Es galt gleichzeitig UND in die gleiche Richtung zu paddeln, was uns am Anfang zumindest nicht immer gelang... Wir ruderten den Fluss entlang, lieferten uns Wettkämpfe mit den anderen Paddelteams unserer Gruppe und machten uns gegenseitig so nass wie möglich. 5Km lang. Dann war der Fluss auf einmal zu Ende. Einfach fertig. Und wir strandeten dumm guckend auf einer Wiese, zogen die Boote an Land und warteten auf die anderen und auf Henk, der die Sache koordinierte und mit dem Auto hinterherfuhr. Der kam dann auch und mit ihm dunkle Wolken... Sollte es etwa anfangen zu regnen? Wir waren doch schon alle bis auf die Knochen nass. Was würde uns der Regen also noch bringen? Das wäre doof.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Wir ließen uns die Laune nicht verderben, packten unsere Lunchpakete aus und schmausten. Henk hatte noch Saft und Milch besorgt und wir ließen es uns gut gehen.Selbstverständlich warteten wir mit dem Essen nicht bis alle Paddelteams da waren. Dann wäre für uns ja nichts mehr geblieben... ;) Nach der Essenspause lehnten wir uns zurück und waren alle stolz das Survivaltraining, wenn auch mit letzter Kraft, bestanden zu haben. Wir waren ja noch am Leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Bis einem dann ein ziemlich dummer Gedanke kam...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Wie kommen wir eigentlich von hier,der ziemlich exakten Mitte des Garnichts, wieder zurück in unser Hostel?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Böse Frage...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ich glaube zu diesem Zeitpunkt klebten auf Henk so ziemlich alle Augen, die wir zur Verfügung hatten mit fragend, ängstlichem Blick...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Der aber grinste nur und sagte: „Ich mit dem Auto und ihr, so wie ihr hergekommen seid...“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Nein!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Jetzt begriff ich, was sie mit survival meinten. Nochmal das ganze? Pitschnass? Kanu, Tandem und wandern?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Och nöö....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Aber ein deutscher Junge weint nicht. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Auf zurück. Dorthin, wos warm ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Diesmal viel meine Tandemwahl auf Ferdi. Wir beschlossen eigentlich es ruhig angehen zu lassen... Keine Hektik. Aber dann waren da so ein paar Wilde, deren Namen ich nicht nennen möchte, die meinten mukken zu müssen und uns mit mörderischer Geschwindigkeit überholten. Laut lachend. Wir vielen immer weiter zurück... Konnten wir uns das bieten lassen? Eher minder, oder? Also beschlossen wir das komplette Feld von hinten aufzurollen. Treten bis in den Tod, lautete der Schwur...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ich weiß wirklich nicht, wie ich diesen unglaublichen Kraftakt in Worte fassen kann, damit ihr auch nur ansatzweise nachempfinden könnt, was wir in der folgenden Viertelstunde empfunden haben... Ich glaube meine Beine sterben immernoch ab...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ultra.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Und wir haben es geschafft. Wir haben sie alle abgezockt! Die Letzten 20 Meter vor dem Ziel! Ha!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Und wir haben überlebt! Dafür hatte sich die ganze Aktion gelohnt...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Was ein Kampf...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Der Rest des Seminars war weit minder anstrengend. Natürlich verfolgten wir das Österreich-Spiel der Deutschen und auch das Holland-Spiel gegen Rumänien gab es auf der Leinwand zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Der Anschied am letzten Tag war dann natürlich dramatisch und nicht ganz einfach. Für einen Großteil unserer Gruppe, nämlich denen, die am European Volunteer Service-Programm teilnehmen (mit Namen die Mädels und die Ungarn) verabschieden sich aus Holland bis zum Ende dieses Monats. Dementsprechend werde ich diese Woche noch einige Menschen besuchen müssen und wollen, die ich dann erst auf dem Rückkehrerseminar in Weimar wiedersehe. Mann, wie ich mich darauf freue...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Auf das Ausscheiden der Niederländer bei der EM möchte ich nur der Vollständigkeitshalber am Rande eingehen. Glaubt mir, es war bitter. Ich bin ja inzwischen erklärter Holland Fan (was selbstverständlich in keinerlei Konkurrenz zu meinem deutschen Fußballherzen steht) und wir Freiwilligen gaben uns das Spiel beim Public Viewing in Arnhem auf dem Korenmarkt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Mehrere tausend Menschen hatte es dort hin gezogen um zu feiern.... Aber alles kam anders. Damit hätte keiner gerechnet. Doch allen Erwartungen zum trotz blieb alles friedlich und nach den ersten 10min der Trauer und des Schmerzes schien alles wieder vergessen und wir feierten mit orangen Niederländern noch den Rest des Abends ausgelassen. Jetzt hatte Oranje schon verloren, jetzt wolle man sich die Stimmung und damit den Abend wenigstens nicht ganz versauen lassen... Tolle Einstellung! Das lob ich mir...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Nun. Das soll es bis zu diesem Zeitpunkt auch mal wieder von mir gewesen sein...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ich freue mich über Kommentare und verabschiede mich bis zum nächsten Mal!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ole, Ole Deutschland!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;In diesem Sinne,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Johannes und ihre neue Frisur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;" align="left" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Ihr werdet euch sicher gefragt haben, was das denn für eine komische Überschrift ist: „Johanna und sein wallendes Haar“ Ich spiele hiermit auf Johannes' neue Frisur an. Wenn ich persönlich an das Seminar denke, kriege ich einfach sein freshes, langes, blondes Haar, das er sich in regelmäßigen Abständen leicht und elegant hinter die Ohren kämmt, nicht mehr aus dem Kopf... ;) Es ist und bleibt unsere lieblings Johanna mit seinem wallenden Haar...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8837315068612204927?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8837315068612204927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8837315068612204927&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8837315068612204927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8837315068612204927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/06/seminar-holland-die-dritte-oder-auch.html' title='Seminar Holland die Dritte oder auch: Johanna und sein wallendes Haar'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-7019334990694774735</id><published>2008-06-05T21:56:00.001+02:00</published><updated>2008-06-05T22:19:24.637+02:00</updated><title type='text'>NT2, der Kai und Ameland im Mai</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hossa!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich hab ihn hinter mir! Den Test der Tests. Nederlands als tweede taal (kurz NT2). Das ist der Sprachtest, den man machen muss, um bei einer niederländischen Universität zugelassen zu werden. So ziemlich das höchste der Gefühle, was man so machen kann. Ihr erkennt sicherlich aus meinen protzenden Worten spricht voller Stolz. Endlich hab ich das Ding hinter mir. Jens und ich haben uns dieser zweitägigen Herausvorderung am 21. und 22. Mai gestellt. Es galt sich in vier Karegorien prüfen zu lassen. Lesen, Sprechen, Hören und Schreiben. Abgenommen wurde der Spaß in Utrecht. Da saßen wir dann in einer Art Großraumbüro. Jeder in seinem abgetrennten Bereich mit Headset auf vor einem Computer eifrig die Aufgaben am Beantworten. Was kann ich sagen? Leicht wars nicht, aber machbar. Das klingt ziemlich nichtssagend, ich weiß. Trotzdem beschreibt es am genauesten das geforderte Niveau, finde ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kaum war der Test am Nachmittag des 22.5 vorbei, fühlte ich mich völlig fertig. Als hätte ich vier Nächte nicht geschlafen. Komisch. Jetzt müsste doch gefeiert werden?! Aber irgendwie war mir nicht danach. Also holten wir (Jens und ich) uns ein Bier bei Albert Heijn (einem Supermarkt) und setzten uns an den Bahnhof, um auf unseren Zug zurück zu warten. Ich schäme mich schon ein bisschen für diese unspäktakuläre Aktion, aber was will man machen, wenn man sich wie tot fühlt? Lieber schlafen als saufen, oder?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Außerdem sollte es ja am folgenden Tag nach Ameland gehen. Das ist eine, oder besser die Ferieninsel in Norden Hollands. Der eine oder andere wird davon vielleicht schon mal was gehört haben. Es war geplant auf Ameland mit ein paar Freiwilligen einen Caravan zu mieten und ein paar schöne und sonnige Tage am Strand zu verbringen. Also dachte ich mir, ich gebe mich heute mal meiner Müdigkeit bedingungslos hin und schlaf mich aus, um dann auf Ameland schön fit zu sein und mich zu erquicken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das war der Plan.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es kam allerdings so:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Folgender Morgen: Kai steht auf, sein Wecker klingelt. Eigentlich hätte er noch einhundert Stunden weitergeschlafen, aber sein Wecker sah das anders und so mussten 12 genug sein. Es galt noch ein paar Stündchen zu arbeiten und sich dann gegen drei auf den Weg nach Leeuwarden zu machen. Das ist eine Stadt in Friesland. Dort wollte ich mich mit Jens treffen, um mit ihm weiter Richtung Norden zu reisen und dann auf die Insel zu schippern. Das klappte theoretisch auch recht gut. Nur nach Zwolle überkam mich wieder diese lähmende Müdigkeit  und ich zog meinen Pulli aus, formte ihn mit Sorgfalt zu einem kleinen blauen Kissen und legte meinen Kopf darauf um ein wenig zu schlummern. Ihr denkt jetzt sicher zu wissen was kommen muss, das kommt. Kai verpasst seine Station. Aber nein. Leeuwarden war die Endstation. :) Sonst wäre das sicher passiert. Ganz sicher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So schmissen sie mich nach anderthalb Stunden raus und ich rief im Halbschlaf Jens an, wo er denn jetzt stecke, wir wären doch verabredet. Kurz darauf stand er vor mir. Pünktlich diesmal. So kennt man ihn garnicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir checkten wann der Bus Richtung Küste abfährt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In über einer Stunde.... Also erstmal was trinken gehen. Wir eierten mit unserem Gepäck ins erstbeste Lokal und ich orderte mir was gesundes. O-Saft. Schwul, ich weiß. Aber ich hatte wirklich Lust drauf. Echt jetzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pünktlich zehn Minuten vor Ankunft des Busses bauten sich Jens und Kai an der Haltestelle auf. In der festen Überzeugung sicher die Ersten zu sein. Doch weit gefehlt. Etwa zweihundert leicht bekleidete, braun gebrannte und gut aussehende junge Leute mit den verschiedensten Surfbrettkonstruktionen unterm Arm hatten die gleiche Idee wie wir. Auf nach Ameland! Der kluge Mensch weiß, dass ein Bus maximal 50 Sitzplätze hat. Wenn dieser dann auch noch rechnen kann (also der Mensch, nicht der Bus), erkennt er, dass diese 200 bunten Wesen sicher nicht alle in dem Bus platz und schon garkeinen Sitzplatz finden werden. Es galt sich also erbittert duchzusetzen. Zusätzlich war dies auch noch der letzte Bus am heutigen Tag zur Fähre. Es bahnte sich also ein wirkliches Problem an. Man rangelte und drängelte schon lange bevor der Bus in Sichtweite war. Aber Kai und Jens hatten einen Masterplan. Eine List sollte uns zu einem Sitzplatz verhelfen. Wir drängten uns nicht in die erste Reihe, wie alle anderen, sondern stellten und  an der richtigen Stelle im Pulk auf. Wenn auch in einer der hinteren Reihen. Aber so, dass die vordere Bustür direkt auf unserer Höhe ihre Schleusen öffnete. Und so waren wir ziemlich vorne  bei der Platzvergabe dabei und ergatterten sogar noch zwei Plätze zum sitzen! Mit einem fröhlichen „HaHa!“ auf den Lippen ratterten wir einige Minuten später los in Richtung Küste. Das Fahrzeug glich einem Hippiebus. Viel zu viele Menschen drin, von innen durch all die gewagt Gekleideten durchweg bunt und selbst der Bus passte in die Zeit. So ein Uralt-Ding aus silbernem Wellblech und roten Ledersitzen. Sehr stylisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn ich nur nicht so müde gewesen wäre... Was war nur los?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jens und ich begannen auf der Fahrt, die doch um einiges länger war als erwartet, nach geschätzter Minute 324 an, deutsche Fußballieder zu singen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Sehr zum Vergnügen des Surfer-Hippiemädchens uns gegenüber. Verstanden hat sie nichts, aber mitgesungen. Das lob' ich mir! Der Rest guckte ein bisschen komisch. Naja.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach etwa ganz langer Zeit kamen wir dann endlich am Fährhafen an. Wieder mussten wir uns in eine kilometerlange Schlange anstellen. Irgendjemand erklärte uns dann, dass auf unserer Zielinsel ein großes Festival stattfand. Darum all die vielen gutgelaunten Menschen. Jetzt wurde mir einiges klar. Um nicht während dem Anstehen einzuschlafen, zettelte ich mit Jens eine Diskussion an, wie wir der Schalterfrau, die die Tickets für die Fähre verkaufte, am Besten weis machen könnten, dass wir über 65 sind und deshalb den 65+ Tarif nutzen können um Geld zu sparen. Aber die dämliche Dame an der Kasse wollte uns kein Wort glauben. Ich versuchte es dann mit dem Hundetarif. Auch davon wollte sie nix wissen. Und das obwohl sie später zugab, dass sie mir den noch am ehesten verkauft hätte...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das muss an meinen Augenringen gelegen haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was folgte waren anderthalb Stunden auf einer unglaublich überfüllten Fähre. Wir quetschten uns auf eine Bank im „Restaurant“ des Schiffes und ich musste das unerträgliche Geschwätz eines Holländers ertragen, der mit seiner unfassbar lauten Froschstimme unerbitterlich auf seinen Freund einhämmerte, welcher aus Selbstschutz immer wieder mir einem „JaJa“ in Zimmerlautstärke antwortete. Nachdem die Beiden dann vier Bier geleert, Jens sein Sudoku gelöst hatte und ich beinah ausgerastet wäre, kamen wir im Zielhafen an und drängten uns nach draußen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wieder ging es in einen Bus. Diesmal aber ohne Hippies. Wir überqueerten einmal die Insel und erreichten das Örtchen Hollum. Da wollten wir hin. Auf den Campingplatz Boomhiemke. Da waren wir nun nach einer weiteren dreiviertelstunde reisen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich war am Ende.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kristin holte uns von der Bushaltestelle ab. Ich dankte Gott. Endlich ein bekanntes Gesicht. Zeichen der Ankunft und der Ruhe. Auf dem Weg zu unserem gemieteten Caravan witzelte ich schon ein bisschen zynisch über erwartete Größe und Kompfort. Mein Zelt hatte ich sicherheitshalber schonmal mitgenommen. In einem Wohnwagen mit 10 anderen übereinander zu schlafen. Nein, das musste jetzt nicht mehr sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tja. Und da stand er nun. Der Caravan. 15 Meter lang, ein reisiges Wohnzimmer mit Karmin und Fernseher, zwei Schlafzimmer, Küche und Bad.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich hatte Mühe meinen Mund zuzukriegen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mann, was ein Prachtexemplar von einem Trailer. Und das für wenig Geld. Langsam begann ich mich auf den Abend zu freuen. Die anderen kamen später noch auf die glorreiche Idee nachts zum Strand zu gehen, um die Atmosphäre zu genießen, aber ich fühlte mich derart komisch, dass ich es vorzog mit Kristin da zu bleiben und mir eine Kochsendung vor dem Karmin mit ihr anzusehen. Dort kochte unter anderm der Koch der Deutschen Nationalmannschaft, der coolerweise mit Nachnamen Stromberg heißt. Der Abend verging wie im Fluge und ich ging früh schlafen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und dann kam es. Der Grund, warum ich mich schon die Ganze Zeit so nach Ruhe und Bett sehnte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Fieber.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ach du scheiße. Die Nacht war Himmel und Hölle zugleich. Auf der einen Seite war ich froh endlich in einem Bett zu liegen, auf der anderen Seite kochte ich und fror gleichzeitig. Eine Qual... Es ging mir echt dreckig die Nacht...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am nächsten Morgen war es schon ein bisschen besser, aber von gut war nicht zu sprechen. Dafür schien die Sonne. Auch was wert. Es windete unheimlich, doch es war schön warm. Wir beschlossen an den Strand zu wandern um dort den Tag zu verbringen. Also verließen wir unser Luxusdings auf Rädern und machten uns auf durch die Dünen und Deiche zum Wasser. Wirklich traumhafte Landschaft da. Besonders der Leuchtturm, der nachts den Campingplatz in regelmäßigen Abständen mit seinem Licht streifte, hat es mir angetan.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es muss ein bisschen lustig ausgesehen haben, wie ich da so vollkommen bekleidet, weil noch ein wenig fiebrig, mitten in der Sonne am Strand im Sand lag und alle Viere von mir streckte. Ich glaube davon gibt es sogar Fotos. Ich war absolut zufrieden. Alles was ich brauchte hatte ich. Luft zum atmen, Sonne, Wasser, Bikinis und keinen Grund mich bewegen zu müssen. Dafür hat sich die ganze Action am vorigen Tag gelohnt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Kai begann sich zu entspannen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gegen Abend wurde es dann aber wieder etwas schlimmer und so rettete mich der Eurovision Songcontest. Wirklich homo, ich gebs zu, aber zu mehr war ich beim besten Willen nicht fähig. Alles andere hätte keinen Spaß gebracht und dann hätte ich den anderen den Abend versaut. Und so wars ja dann auch nicht gedacht...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Sonntag war dann ziemlich verregnet. Aber das machte ja nichts, weil es dem Kai ja nun wieder besser ging. So wie sich das gehört. Am Ende des Urlaubs fit werden. Nunja.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir gingen schwimmen. Nein, nicht im Meer, sondern im Schwimmbad des Platzes. Das Becken war nicht wirklich späktakulär, aber wir machten uns Spaß. So begannen wir beispielsweise mit allerlei Schaumstoffschwimmhilfen ein Floß zu bauen. Das war uns eine Freude... ;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abends saßen wir in geselliger Runde zusammen in unserem Mega-Ultra-Wohnzimmer und spielten Trinkspiele. Montagmorgen gab es dann noch ein ausgebreitetes Frühstück und dann machte man sich in Gruppen über den Tag verteilt wieder auf den Rückweg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich dankte Gott als ich nach erneuten 7 Stunden Reise endlich zu Hause in Barneveld in meinem Bett lag und die Augen schloss.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wieder was erlebt. Wenn auch diesmal mit Haken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich freue mich aufs nächste Mal, dann bin ich wieder fit, versprochen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es grüßt aus Hollands' Herzen,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-7019334990694774735?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/7019334990694774735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=7019334990694774735&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7019334990694774735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7019334990694774735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/06/nt2-der-kai-und-ameland-im-mai.html' title='NT2, der Kai und Ameland im Mai'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8138823426733893072</id><published>2008-05-18T21:28:00.001+02:00</published><updated>2008-05-18T21:46:56.495+02:00</updated><title type='text'>Die Lehren des Herrn Ritter</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Morgen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist wieder allerlei passiert in meinem bescheidenen Zivileben und der letzte Eintrag ist ja auch schon bald wieder einen Monat her. Es ist also an der Zeit euch ein bisschen auf dem Laufenden zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich bin vor zwei Wochen aus dem Urlaub in meinem geliebten Vaterland nach Holland zurückgekehrt, um meine letzten drei Monate anzutreten. Endrunde also.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und die fing gleich vielversprechend an. ICCO, meine niederländische Partnerorganisation, frug Jens und mich schon vor mehreren Wochen, ob wir nicht Lust hätten irgendwann mal nach Haderwijk, einem Ort in grenznähe, zu fahren und dort ein paar Unterrichtsstunden an einer weiterführenden Schule mit einem Vortrag über unser Schaffen in den Niederlanden zu füllen. Da haben wir mal ganz forsch ja gesagt ohne eigentlich so richtig zu realisieren, auf was wir uns da einlassen. Nun war die Aktion schon fast wieder vergessen, als es plötzlich ernst wurde. Wir bekamen die Daten und eine Lehrerin des Nassau-Veluwe Gymnasiums in Haderwijk nahm mit uns Kontakt auf. Was wir uns denn so vorgestellt hätten, ob wir einen Beamer bräuchten, es sei ja schließlich nur noch eine Woche und sie fände es toll, wenn wir ihr unsere Vorstellungen mal unterbreiten würden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Öhm.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vorstellungen? Ja.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nee.. Ehrer nich so.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vorgestellt habe ich mir eigentlich nix. Um ehrlich zu sein hatte ich meine Zustimmung zu diesem Vorhaben schon wieder erfolgreich verdrängt. Aber wie es aussah mussten wir nun ran. Also Titten auf den Tisch und alles wie üblich: Jens angerufen, Panik gemacht, verabredet um was auszuarbeiten. Bis dahin lief der Plan recht gut. Wir haben uns dann sogar getroffen und schweren Herzens begonnen was zu schreiben, aber irgendwie, zumindest von meiner Seite aus, eher schlecht als recht. Zwei Tage später las ich mein Skript zur Sicherheit nochmal und musste feststellen, dass es so ziemlich das schlechteste war, was ich in der letzten Zeit zu Papier gebracht habe. Also habe ich mich geärgert und meine Wut über mich selbst als Motivation genutzt um den ganzen Schmodder nocheinmal zu schreiben. Diesmal hat es etwas länger gedauert, war allerdings qualitativ auch von wesentlich höherem Wert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am gleichen Abend kam Jens vorbei um hier zu nächtigen und mit mir am nächsten Morgen nach Haderwijk zu fahren und Lehrer zu spielen. Wir hatten uns fein säuberlich eine Routenbeschreibung ausgedruckt und sind frühzeitig losgefahren. Alles also bestens geplant. An der Schule angekommen suchten wir erstmal das Lehrerzimmer und jemanden, der für uns zuständig war. Der liebe Herr Erik van Pijkeren war allerdings ein wenig spät dran, was schon zu anfänglicher Beunruhigung führte. Kurz vor Stundenbegin und unserem ersten großen Auftritt kam dann ein junger Mann Anfang dreißig auf uns zugehechet und stellte sich als Erik vor. Das war also der Mann. Cool. Ich hätte mir eher einen alten, bösen Lehrer vorgestellt. Aber nein. Jung und voller Energie stand er vor uns und verlieh seiner Freude über unsere Anwesenheit offenkundig Ausdruck.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es handle sich um seine Philosophie-Klasse und es sei eine kleine, aber stets interessierte Gruppe. Wir bräuchten keine Angst zu haben. Diese nahm auch deutlich ab während wir so mir Erik sprachen. Wenn der also vor der Klasse stehen konnte, dann konnten wir das auch. Viel älter als wir, war er ja nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir waren ein bisschen früher in der Klasse als die Schüler, oder besser die Schüler waren ein bisschen später da als sie hätten sein sollen. Wie auch immer, wir hatten jedenfalls Zeit genug um einen Stuhlkreis zu formen um das Lehrer-Schüler-Verhälnis ein bisschen abzuschwächen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und dann kamen sie. Die Schüler. Einer nach dem anderen kam rein, guckte verdutzt, setzte sich verunsichert und starrte Jens und mich an. Stets mit der gleichen Frage im Gesicht geschrieben: „Was wollen die von uns?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Unser Erik gab eine kleine Einleitung als in seinen Augen genügend Schüler anwesend waren um zu beginnen. Er erzählte den Jungs und Mädels, dass der Kai und der Jens aus Deutschland kämen (Ein Raunen geht durch den Saal – Fußballassoziationen bei den Jungs werden hervorgerufen – schlechte Ausgangsposition...) und heute was über ihr Schaffen in den Niederlanden erzählen möchten. Die Laune der Schüler besserte sich merklich als ihnen klar wurde, dass das bedeutete: Kein Unterricht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Erik gab uns grünes Licht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ging los. Kai fängt an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es hieß die Meute für mich zu gewinnen. Noch sind sie kritisch. Wissen noch nicht, was du ihnen verkaufen willst und ob sie dir trauen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich beginne mich vorzustellen und zu erklären, was ich hier in Holland mache. Dass ich als Freiwilliger in Barneveld lebe in einer sogenannten Leefgemeenschap „De Bondgenoot“. Das klang ihnen ein bisschen nach Gutmensch, der gutes tut und jetzt missionieren geht. Ich begann den „Keinen Unterricht-Bonus“ zu verlieren... Aber es war noch nicht zu spät. Als ich dann darauf zu sprechen kam und erklärte, dass ich in Deutschland dienstpflichtig bin und verweigert habe um ein Jahr im Ausland zu verbringen, kam das große „Ahso! Wenn das so ist...“ Und ich hatte ihr Gehör wieder. (Ich muss dazu sagen, dass es in Holland keine Wehrpflicht mehr gibt und die Schüler das Modell mit verweigern und Zivi machen nicht kennen.) Der Spieß begann sich zu drehen. Das Interesse wuchs und es kam zu einer anregenden Diskussionsrunde über das Freiwilligenleben. Auch Jens machte seinen Part gut. Er ging mehr auf sein Projekt in Arnhem ein und auf seine individuellen Erfahrungen mir seinen Mitbewohnern und den Klienten ein. Der Vortrag wurde ein voller Erfolg. Sogar das unüberhörbare Klingelzeichen wurde einige Minuten ignoriert (!) und das will sicher was heißen. Wenn ich mal an meine Unterrichtszeit zurückdenke. (Diese endete übrigens diese Woche vor einem Jahr).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach unserem fantastischen Start fragte Erik uns wie wir die Zeit bis zur 5. Stunde, in der wir unseren nächsten Vortrag hatten, umbringen wollen. Wir wollten gerne eine Deutschstunde besuchen und Herr van Pijkeren organisierte einen Deutschlehrer, der und mitnehmen würde. Dieser stürme auch gleich enthusiastisch auf uns zu und freute sich wie ein kleines Kind. Er schlug vor, seinen Unterricht umzuschmeißen und spontan eine Fragestunde einzurichten. Also die Schüler sollen an uns Fragen stellen. Einfach frei Schnauze um sprechen zu üben. Coole Sache. Passieren konnte uns jetzt nichts mehr. Ich meine nach der erfolgreichen ersten Stunde liefen wir schon mit breiten Schultern durch die Gegend und jetzt sollten wir auch noch Unterricht in unserer Muttersprache halten. Kein Problem!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir stellten uns wieder vor und ließen die Kinder alle Fragen stellen, die sie sich nur denken konnten. Wieder kam nach einigen Minuten der Unsicherheit und Verwirrung eine wirklich lustige Runde dabei raus. Die Fragen gingen von: Wie findest du Holland, bis zu: Welches ist deine Lieblingssorte Gras. (Der Konsum wurde mal vorausgesetzt...)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sehr locker also alles.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das ging den Tag so weiter und wir verabredeten uns mit dem Deutschlehrer für morgen vierte Stunde. Das gleiche mit ner anderen Klasse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Also lümmelten wir wieder nach Hause, jetteten noch in Amersfoort vorbei, auf der Suche nach einem Geschenk für Jens' Vater und fuhren dann nach Hause.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am nächsten Tag waren wir morgens schon etwas später dran und verpassten aufgrund eines mächtigen Staus auch noch die erste Stunde. Die Busse streiken hier in Holland und so ist es noch voller auf dem Snelweg als üblich. Naja. Das war dann im Endeffekt alles halb so schlimm. Hatten wir eben unseren ersten Vortrag in der zweiten Stunde. Auch unsere Deutschstunde war wieder zucker. Der Herr Lehrer lud uns sogar ein bei dem Austauschprogramm mit einer Schule aus Osnabrück teilzunehmen in drei Wochen und mit ihnen vielleicht nach Amsterdam zu fahren. Das Angebot nehmen wir natürlich gerne und dankend an, doch darüber muss noch gesprochen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alles in allem erschien mir das jedoch eine ziemlich gelungene Aktion geworden zu sein. Ich glaube ich werde doch Lehrer...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nein. Niemals ;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich hoffe, euch hats auch gefallen und ihr lest fleißig uns treu weiter.....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis zur nächsten Maus,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8138823426733893072?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8138823426733893072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8138823426733893072&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8138823426733893072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8138823426733893072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/05/die-lehren-des-herrn-ritter.html' title='Die Lehren des Herrn Ritter'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-5316210336916115986</id><published>2008-04-22T16:32:00.004+02:00</published><updated>2008-04-24T17:17:46.308+02:00</updated><title type='text'>Met een lach en een traan</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'courier new';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Servus!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Da bin ich wieder. Diesmal etwas schneller als sonst, aber ich muss unbedingt von meinem letzten Wochenende berichten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Machen wirs der Reihnfolge nach und beginnen am Freitagabend.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich setzte mich in den Zug nach Den Haag. Dort sollte ich der Überraschungsgast auf Tibors Geburtstagsfete werden, ohne das eigentlich vorher zu wissen. Es ist nicht so, dass ich nicht eingeladen gewesen wäre und mich aufgedrängt hätte, nein nein. Vielmehr habe ich mich absichtlich nach seiner Einladung nicht mehr bei ihm gemeldet und alle Verabredungen mit Johannes, seinem Mitbewohner, getroffen. Tibor wunderte sich also den ganzen Tag lang, warum die Leute Bier für Kai gekauft hatten, was er nicht trinken durfte, wenn der Kai doch garnicht käme.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Tja. Gegen viertel nach neun war es dann soweit. Der Kai war da um sein Bier zu trinken und der Tibor hat sich gefreut.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich traf eine ganze Meute von Leuten an, die alle angereist waren um Tibor zu befeiern. Da waren zum Beispiel Winnie (De Glind), Lena (Arnhem), Johannes (Den Haag), Jens (Arnhem) und insbesondere natürlich Judith (Maastricht), deren Bekanntschaft ich sehr genossen habe dieses Wochenende ;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Wir saßen gemütlich beisammen und es gab Speis und Trank. Wir entschieden uns den Abend feiern zu gehen und uns aber schon zu Hause vorzuglühen. Bis auf Jens. Der beschloss wohl unterbewusst sich schon völlig abzuschießen. Es flossen die verschiedensten Spirituosen und der Spaßpegel begonn sich zu heben. Gegen spät machten wir uns also dann auf in die Innenstadt. Ziel war der Club „Havana“ gegenüber vom Binnenhof.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Blöderweise verlor Lena auf dem Weg dorthin ihren Perso und deshalb wurde es eine kurze Feierei für sie. Ohne Perso keinen Einlass und ohne Einlass keine Party. Doof.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Wir, also der Rest, hatten unseren Spaß und unsere Mühe Jens vom Alkohol los zu bringen, weil eigentlich niemand wirklich Lust hatte mit ihm in einer halben Stunde wieder nach Hause zu gehen, weil der Herr sich übergeben muss. Aber sein Pegel normalisierte sich nach einiger Zeit, weil er sich streng an H2O hielt, wie wir ihm befahlen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Den Rest des Abends tanzten wir und hatten wir Spaß. Feine Sache also.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Samstag wurde lang geschlafen. Als wir es dann endlich geschafft hatten uns aufzuraffen und aufzustehen beschlossen wir nach Delft zu fahren. Das ist eine Stadt in der direkten Nachbarschaft von Den Haag, die für ihre TU und für das Familiengrab der niederländischen Königsfamilie bekannt ist. Noch interessanter als das fand ich jedoch den Antik-Flohmarkt, der in der Stadt war an jenem Samstag. Das war fein. Allerlei alte Vor- und Nachkriegssachen zu den unmöglichsten Preisen. Ich steh ja auf so alten Kram...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Tibor und Lena kamen später, weil Lena noch zur Polizei musste, wegen der Perso-Geschichte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Wir gingen was trinken und ließen uns die Sonne auf den Kopf scheinen, die hier in Holland schon seit einiger Zeit recht konstant ihr Gesicht zeigt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Der Samstagabend läutete dann ganz allmählich den eigentlichen Höhepunkt des Wochenendes ein. Das DFB-Pokalfinale. Wir kaufen noch Chips und andere Knabbersachen ein und lümmelten uns vor den „gigantisch großen“ Fernseher in der Den Haager WG.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Sonntagmorgen galt es früh wach zu werden und die immer schlimmer werdende Erkältung in meinem Inneren zu ignorieren. Dafür war jetzt keine Zeit. Es ging nach Amsterdam. Natürlich verpasste ich meinen Zug in Den Haag um etwa 23 Sekunden und so musste ich über Leiden fahren. Als ich dann dort in den Zug nach A'dam  umstieg, war es schon laut zu vernehmen: Hup Hup Ajax! Die Fanhorden rotteten sich langsam aus allen Teilen des Landes zusammen und zogen gemeinsam in Richtung Amsterdam ArenA. Es war an der Zeit Kampioen zu werden. Das erste mal wieder nach 4 Jahren PSV. Den Säcken wollten wir es zeigen. Scheiß Eindhoven. Dazu musste Ajax nur einen Sieg holen gegen Heracles Almelo und Vitesse Arnhem musste PSV schlagen. Das konnte ja nun nicht so schwer sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Doch ich musste, in Amsterdam angekommen, erstmal im MissionHouse Erjo und Robbert abholen. Wir zogen uns noch einen gemütlichen Kaffee rein und machten uns dann auf den Weg zur ArenA. Dort mussten wir uns einreihen in die Schlangen, die auf Einlass warteten. Wir holten uns noch was zu Essen im Stadion und betraten dann das Herz der ArenA. 50.139 Menschen. Und alle am schreien. Und davon so ziemlich genau 139 Almelo-Fans. Mann, war ich froh das richtige Trikot anzuhaben. Das Spiel ging los und schon nach vier Minuten tobte die Menge bei dem 1-0 für Ajax. Bombastisch! Es sollte keine 13 Minuten dauern, bis die Herrn aus Amsterdam auf ein 2-0 erhöhten. Ich gab Zwischenbericht per SMS an Jens und Erjo hörte über Mp3-Player-Radio wie es in den anderen Stadien steht. Vitesse und PSV spielten zeitgleich. Es war ein super Spiel und wir droschen die Gäste mit 5-1 vom Platz. Doch dann plötzlich die Nachricht: PSV geht in Führung. WAS? Nein! Ruhe im Stadion. Doch halt, wer sang da noch? Ganz leise in der Weskurve? Die Jungs von Heracles! 139 Stimmen: Ole Ole PSV. Die Säcke. Das nennt sich, glaube ich, Schadensfreude.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Dann Unruhe. Schlägerei bei der F-Side. Das ist so der harte Fankern der Ajacieden, also der Ajaxfans. Die könnens halt nicht lassen, wenn was schief läuft. Und dann reagierte das Stadion: „Laat jou club ma in de steek...!“ Sangen die Chöre, was soviel heißt, wie: „Lass deinen Club mal (nicht) im Stich“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Feiner Zug muss ich sagen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Es blieb ein gutes Spiel, wenn sich auch leider das Ergebniss in Arnhem nicht änderte und es am Ende nicht für die Kampioenschap gereicht hat. Aber mehr hätten wir an diesem Tag nicht tun können als Almelo mit 5-1 zu völlig deklassiert nach Hause zu schicken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Es gab nach dem Spiel noch die Verabschiedung von John Heitinga, einer Amsterdammer Größe aus der eigenen Jugend. Er verlässt nach 17 Jahren den Club und wechselt zu Atletico Madrid. Doch er komme wieder. Das verspreche er. Laute Lobesgesänge folgten: „Bedankt Johnny.-Johnny Bedankt!“ klang es von den Rängen und der F-Side, die sich inzwischen auch wieder beruhigt hatte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Wir flossen mit der Masse in Richtung Amsterdammer Innenstadt und chillten uns mit nem Bierchen an die Gracht. Die Sonne blieb. Robbi kochte und es gab lekkeren Stampott.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Danach gingen wir noch ein bisschen kicken in der Gartenanlage Amstelrank rund um das MissionHouse. Gegen Abend war dann für mich auch die Zeit gekommen mal wieder Barneveld auzusuchen, wenn ich es denn noch finden sollte. Das tat ich dann glücklicherweise auch. Wenn auch erst in später Nacht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Das war doch mal ein absolut ausgereiztes Wochenende.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Vielleicht hattet ihr beim Lesen auch ein bisschen Spaß.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Dann schreibts mir doch!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Es grüß mit einem lauten Hup Hup Ajax,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-family:'courier new';font-size:85%;"  &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-5316210336916115986?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/5316210336916115986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=5316210336916115986&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/5316210336916115986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/5316210336916115986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/04/met-een-lach-en-een-traan.html' title='Met een lach en een traan'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-4712321201692922113</id><published>2008-04-16T11:51:00.004+02:00</published><updated>2008-04-16T19:41:08.800+02:00</updated><title type='text'>Eine Reise nach Bombay</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style=";font-size:85%;" &gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich sitze wieder hier, blättere in meinem Kalender und sinniere vor mich hin. Was gibt es zu berichten? Passiert ist viel. Davon gehört aber nicht alles in einen Blog. Anderes passiert erst noch und ich freue mich jetzt schon drauf. Was übrig bleibt will ich niederschreiben. Doch wo beginne ich? Dass ich in Belgien war, wisst ihr schon. Wie gings weiter? Achja.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich habe mich mit Henk, dem Herrn von meiner Organisation „ICCO“, getroffen um nocheinmal über die Tomi-Geschehnisse zu reden. Mal jemand von offizieller Seite und erste Quelle. Das wars mir wert die Reise nach Amersfoort auf mich zu nehmen. Wir setzten uns in eine Kneipe in der Nähe des Bahnhofs und es gab Bier auf seine Kosten. Schonmal eine gute Ausgangssituation für ein ertragreiches Gespräch. Erfahren habe ich leider wenig Neues. Und rauszukriegen, was er momentan treibt und wo er sich aufhält in Ungarn ist auch schwierig. Ich will hier nicht im Detail auf das Gespräch eingehen, doch erscheint es mir, als höre ich von jeder Seite, die ich befrage eine andere Geschichte, was seine momentane Situation angeht. Wo lebt er? Woher bekommt er Geld? ICCO sagt das eine, er etwas anderes. Ein Grund, warum einer von beiden die Unwahrheit erzählen sollte, fällt mir nicht ein. Ich könne hinfliegen und mir die Sache selber angucken. Oder aber auch nicht. Sicher ist zumindest, dass Bemühungen im Gange sind, dass der Junge in ein Projekt nach Deutschland kommt. Mal gespannt ob und wann das klappt. Viel mehr kann ich von hier leider auch nicht machen, als mich zu informieren und zu versuchen rauszubekommen, was nun Sache ist. Das habe ich versucht. Jetzt heißt es warten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Letzten Mittwoch war die Gelderlandgroep zu Besuch hier in Barneveld. Wir, die Freiwilligen in Gelderland, besuchen uns in diesem Jahr alle gegenseitig einmal im jeweiligen Projekt um zu sehen, was der Andere eigentlich den ganzen Tag lang so macht. Und diese Woche war ich dran. Winnie, Anne-Wil, Jens, Joshi, Judith, Anna-Lena, Zita, Mirjaam und Monika wackelten also am Mittwoch an um sich vom Kai eine Führung durch sein Reich geben zu lassen. Ich ließ mich unterstützen von Whoopy, die noch etwas über die Geschichte und die jüngsten Veränderungen im Projekt erzählte. Also das, was unmittelbar vor meiner Zeit hier geschah.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ich hatte durch Zufall mitbekommen, dass es wohl mal einen Bericht im niederländischen Fernsehen über De Bondgenoot und das Leben der Menschen hier gab und dass den jemand aufgenommen hat. Die Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen, mir den Film unter den Nagel gerissen und ihn der Gruppe vorgefüht. Ich glaube das kam ganz gut an. Nach der Vorstellung gab es dann noch Stampott, das holländische Nationalgericht. Was ganz feines, wenn ihr mich fragt. Nach dem Abwasch setzten wir uns noch ein bisschen zusammen und schwätzen. Unter anderem kam die Frage auf, was wir Tomi, dem Ex-Mitglied der Gelderlandgroep, zum Geburtstag schenken. (Er hatte am 10.4 und wurde 21) Wir einigten uns darauf ihm eine Karte zu schicken. Hoffentlich erreicht die ihn auch. Es ist ja, wie ich bereits erwähnte, momentan nicht ganz klar, wo er sich befindet. Ungarn, ja. Aber wo?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Jetzt von Freitag auf Samstag, war Jens da. Wir machten uns einen Männerabend, wie er im Buche steht. Also viel Bier und fiese Witze. Ich glaube nähere Erläuterungen sind hier nicht erwünscht... ;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Samstag war dann ein reiner Wellness-Tag. Nach einer langen Nacht, schliefen wir schön aus und betrachteten das Mittagessen hier mit allen einfach mal als Frühstück. Danach ging es in die Sauna und ins Solarium. Ich habe beschlossen diese Möglichkeiten, die mir das Projekt hier bietet viel öfter in Anspruch zu nehmen. Nach 2 Saunagängen und kalter Dusche, war es dann Zeit einzukaufen und sich was gutes zu kochen. Wir stellten uns meinen Laptop in die Küche, hörten Bundesligaradio und machten uns ans schneiden und praten. Chili con Carne sollte es geben. Aber gutes. Ich glaube mit recht sagen zu können, dass uns das auch gelungen ist. Und jetzt zog Werder die Schalker auch noch mit 5-1 ab. Was hätten wir uns sonst noch wünschen können? Vielleicht, dass der HSV nicht gegen Duisburg verliert, aber das war Jens' Problem :)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Am Sonntag ging es mit der neu gegründeten Jugendgruppe der Kirche hier nach Amsterdam ins Tropenmuseum. Klingt langweilig, war es aber nicht. Das Museum beschäftigt sich mit allerlei Volksstämmen aus Afrika und Asien. Wir hatten die Bombay-Tour gebucht. Das heißt, wir bekamen eine Führung duch einen Trakt, der normalen Menschen, die diese Tour nicht gebucht haben, nicht zugänglich ist. Das faszinierende war, dass in besagtem Trakt das ehte Bombay nachgebaut war. Das heißt natürlich nur ein kleiner Teil in Originalgröße, so wie es dort tatsächlich aussieht. Man konnte in eine Straßenbahn einsteigen und bekam die Hitzte und die Enge mit all den anderen Menschen zu spüren. Man konnte in Häuser gehen und die Zimmer durchsuchen. Anfassen war erlaubt. Jede Schublade aufziehen und entdecken, was sich dahinter versteckt. Man konnte  ein „Wohnzimmer“ der indischen Unterschicht betreten und sich auf die Betten legen, auf denen die Menschen dort nächtigen. Zwischen Wellblech und Räucherstäbchen. Auch ein Kino gab es, indem ein Bollywood-mäßiger Film lief über ein Mädchen mit nur einem Bein, das Tänzerin werden will. Anhand ihrs Beispiels wurde die ganze Führung aufgebaut. Wirklich klasse.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Danach ging es mit den Jungs und Mädels noch an den Strand. Ijburg ist eine Insel in Amsterdam. Hauptsächlich Neubaugebiet. Doch es entsteht dort gerade ein neuer Strand,von dem man bis nach Flevoland blicken kann. Leider war das Wetter suboptimal. Ich habe Bilder gemacht, die ich online stellen werde in den nächsten Tagen. Ein Blick lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Nächste Woche geht’s auf das Spiel Ajax Amsterdam – Heracles Amelo.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Ihr dürft gespannt sein, was der Kai dann zu berichten hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Hoffentlich brennt die Arena nicht ab, so wie das Groningen Stadion letzte Woche...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Es grüßt,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-4712321201692922113?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/4712321201692922113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=4712321201692922113&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/4712321201692922113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/4712321201692922113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/04/eine-reise-nach-bombay.html' title='Eine Reise nach Bombay'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-2937405980052351125</id><published>2008-03-25T17:03:00.000+01:00</published><updated>2008-03-25T17:04:24.715+01:00</updated><title type='text'>20 Jahre, Deutschland, Belgien und der Schnee im März</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich bin wieder da! Zurück aus Deutschland und ein Jahr älter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mein Deutschlandaufenthalt war wie erwartet klasse. Endlich wieder ein paar alte Gesichter treffen und ein ganz klein wenig Geburtstag feiern... ;) Was kann es schöneres geben?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nun bin ich ein Jahr älter und wieder da, wo ich, momentan zumindest, hingehöre. In den Niederlanden. Hier ist auch schon wieder eine Woche vergangen und ich sollte euch langsam mal wieder erzählen, was so alles passiert ist. Besonders:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Heute, am Ostermontag, haben mich Jan und Erna, die beide hier im Projekt wohnen, eingeladen mit ihnen und ihrem Sohn Angelo (18) einen Tag nach Belgien zu fahren um ein wenig in den Ardennen wandern zu gehen. Ich wandere gerne und in Belgien bin ich auch noch nie gewesen. Also bin ich mitgekommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Früh klingelte der Wecker. Um 0600 war anziehen und duschen angesagt um pünktlich um 0630 bei Jan und Erna auf der Matte stehen zu können. Dort gab es dann erstmal frisch gepressten Orangensaft zum Frühstück. Den hab ich mir schmecken lassen und den Blick aus dem Fenster genossen. Ob man es nun glauben mag, gut findet, oder nicht: Barneveld war weiß... Schnee war gefallen über Nacht und so kam in meinem kleinen Herzen ganz leise und langsam Weihnachtsstimmung auf. 3 Monate zu spät, aber immerhin besser als gar nicht. Schon komisch irgendwie, wenn man bedenkt, dass ich vor ner Woche noch in Deutschland war und dort langsam aber sicher alles began zu blühen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nunja.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gegen 0715 war dann auch endlich der eidle Angelo im Bad fertig und so konnten wir die Reise  in die belgischen Ardennen antreten. Die Fahrt dauerte gut und gerne 3 Stunden, weil leider auch auf dem Snelweg (Autobahn) der Schnee gefallen war und sich das bekanntlich auf die angebrachte Maximalreisegeschwindigkeit negativ auswirkt. Ich hab die dreistündige Fahrt mit ein bisschen lesen und viel schlafen verbracht.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In den Ardennen angekommen durften wir 20cm Neusschnee bestaunen. Leider waren wir aber nicht die einzigen, die sich das am heutigen Tag vorgenommen hatten. Jedoch, wie es schien, die einzigen mit funktionierenden Winterreifen. Reihenweise blieben die Damen und Herren der Schöpfung mit ihren Karossen vor uns im Schnee stecken. Doch Jan meisterte alle schwierigen Situationen und fand nach kurzer Suche sogar einen akzeptablen Parkplatz nicht ganz weit weg vom Schuss. (Siehe Bilder). Wir wechselten Klamotten und machten uns auf die Suche nach einer schönen Wanderroute. Jan ist Belgier und in der Region aufgewachsen. Also konnten wir von seiner Ortskundigkeit profitieren und folgten ihm über Stock, Schnee und Stein. Begleitet wurde unsere Wanderung von diversen Schneeballschlachten mit und gegen Angelo. (Auch hier: siehe Bilder)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach knappen zwei Stunden Schneeball werfen und wandern bekamen wir Hunger und machten uns mit dem Auto auf in Richtung der kleinen Stadt Malmedy.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es gab Pizza beim Italiener im französischsprachigen Teil Belgiens, der früher einmal zu Deutschland gehörte. Wenn das nicht das wahre Herz Europas ist ;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gut gesättigt und ein wenig faul rollten wir uns nach dem Schmaus zurück ins Auto und beratschlagten, was denn nun zutun sei. Wieder wandern? Ne. Mit dem Bauch...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nicht ganz ohne Hintergedanken schlug ich vor doch einfach über Deutschland langsam wieder die Heimreise anzutreten und eventuell je nach Wetter noch in einer der vielen schönen Deutschen Städte Halt zu machen. Der Vorschlag wurde angenommen und die Motoren gestartet. Wann und wo gnu wir die Grenze zur schönen heimat passierten, kann ich leider nicht genau sagen, weil es gar keine Grenze mehr gibt, wie ich feststellen durfte. Die kleine Bergstraße geht ganz einfach weiter und nur ein kleines gelbes Schild, das ein bisschen so aussieht wie ein deutsches Ortsschild weist dezent darauf hin, dass man im Begriff ist das eine Land zu verassen und das andere zu betreten. Schon verrückt irgendwie...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir entschieden uns jedenfalls dafür uns Monschau anzusehen. Das ist ein kleines, sehr deutsches Städtchen in der Nähe von Aachen. Es gibt viel holländischen und belgischen Tourismus dort. Alles tümmelt sich in den kleinen Gässchen, die bewusst klischeehaft „deutsch“ gehalten sind. Man findet Tante Emma Läden wie zu Omas Zeiten, die nicht mehr Mehl und Zucker verkaufen, dafür aber allerlei Süßigkeiten, die kinderherzen höher schlagen lassen. Besonders zu Ostern. Wir liefen ein bisschen durch die Stadt, ließen uns vom Strom der Touristen und Einheimischen treiben und ich genoss es die deutsche Sprache auf der Straße zu hören...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gegen säten Nachmittag machten wir uns auf die lange Reise zurück nach Holland. Und weil Jan gerne schnell fährt, zog er es vor auf der Autobahn noch ein bisschen im Ruhrgebiet parallel zur niederländischen Grenze nördlich zu fahren, bis Höhe Nijmegen. Von da an blieb ihm nicht mehr viel anderes übrig, als nach Holland abzubiegen, wenn er nach Hause wollte. Also ging es zurück via Nijmegen, Arnhem, Barneveld.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So. Und nun sitze ich hier in meinem Zimmer uns schreibe dies mit letzter Kraft...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich muss dringend schlafen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sehr euch doch mal die Bilder an, es lohnt sich...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis zur nächsten Maus,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-2937405980052351125?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/2937405980052351125/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=2937405980052351125&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/2937405980052351125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/2937405980052351125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/03/20-jahre-deutschland-belgien-und-der.html' title='20 Jahre, Deutschland, Belgien und der Schnee im März'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-738696623435430936</id><published>2008-03-10T11:59:00.003+01:00</published><updated>2008-03-10T12:03:30.521+01:00</updated><title type='text'>Zwischenbericht</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: courier new;font-size:85%;" &gt;Ich als Freiwilliger schreibe pünktlich zur Hälfte meines Dienstes einen Zwischenbericht an meine Organisation in Deutschland. Ich glaube er gibt einen ganz guten Überblick über meine Arbeit und mein aktuelles Leben hier. Darum will ich online stellen, was ich zwischen zu berichten habe. Viel Spaß beim Lesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Zwischenbericht von Kai Ritter - DJiA in Holland 2007/2008&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will mich zu Beginn meines Zwischenberichts erst einmal vorstellen. Mein Name ist Kai Ritter. Ich bin (noch) 19 Jahre alt und lebe dank Ihnen nun knapp ein halbes Jahr in den  Niederlanden. Ich habe mich damals für Holland entschieden, weil ich über das „nördliche“ Europa nur sehr wenig wusste, doch viel Gutes gehört habe. Die Holländer seien fortschrittlich, weltoffen und in vielen Dingen irgendwie „lockerer“ als „die Deutschen“. Das reizte mich. Nun mache ich seit beinah sechs Monaten jeden Tag eigene Erfahrungen in diesem Land und von denen möchte ich nun gerne berichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Mein Projekt heißt „De Bondgenoot“ und befindet sich in Barneveld einer Kleinstadt ziemlich genau in der Mitte Hollands. Es ist für mich bis zum heutigen Tage sehr schwer zu erklären, was das genau für ein Projekt ist und was dort meine Aufgabe darstellt. Doch ich will es versuchen: „De Bondgenoot“ ist eine „Leefgemeinschap“ (dt.Lebensgemeinschaft). Man kann es sich wie eine Art WG vorstellen, nur dass die Menschen nicht zusammen in einem Haus wohnen, sondern jeder in seinem Haus in direkter Nachbarschaft.  Der Gebäudekomplex besteht aus zwei Reihenhausreihen, die sich in rechtem Winkel treffen und einen kleinen, parkähnlichen Hof einschließen. In der Mitte dieses Hofes steht das Gemeinschaftshaus, genannt „Grote Huis“. Dort essen alle Bewohner jeden Tag zusammen „onbijt“ (Frühstück) und „lunch“ (Mittag). Außerdem gibt es drei Mal am Tag Kaffee und Tee für jene, die Zeit und Freude daran haben gemütlich beisammen zu sitzen und zu plaudern. Das Besondere an dem Leben hier ist die Intensität des sozialen Zusammenhalts. Die Menschen hier leben christliche Werte, indem sie für einander da sind. Das klingt sehr simpel und für den ein oder anderen vielleicht selbstverständlich, das ist es aber nicht. Die Freundschaft, die die knapp 50 Menschen hier verbindet, geht weit über gewöhnliche Nachbarschaftsbeziehungen hinaus. Es geht den Menschen hier darum  einander zuzuhören und zu helfen. Ich vergleiche die soziale Situation hier gerne mit einer Familie. Man macht alles zusammen. Essen, kochen, arbeiten und sogar in den Urlaub fahren. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Durch diese Art von Leben entsteht eine soziale Wärme basierend auf Toleranz, Freundschaft und Akzeptanz, die das Wesentliche hier ausmacht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Die Menschen hier nehmen in ihre Lebensgemeinschaft Leute auf, die aus sozial schwierigen Verhältnissen kommen und laden sie ein, mit ihnen zu leben. Die Probleme dieser Leute sind sehr unterschiedlich und zum größten Teil kenne ich sie auch nicht genau. Aber das muss ich auch nicht. Wenn sich jemand entschließt „op de Bondgenoot“ zu leben, mietet er ein kleines Apartment und wird in den Alltag und das Zusammenleben integriert. Diese Leute profitieren von der zwischenmenschlichen Wärme, die hier täglich zum Ausdruck kommt. Das ist ein sehr einfaches Prinzip, doch es funktioniert. Ich war selber überrascht, wie simpel die Wahrheiten sind, die hier gelebt werden und wie groß ihr Effekt sein kann. Ich selber habe meine Integration hier so erfahren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten Tagen nach meiner Ankunft war ich mir nicht ganz klar darüber, was denn nun meine Aufgabe hier sein wird und was die Leute hier denn eigentlich alle machen, außer Nachbarn zu sein.&lt;br /&gt;Ich lebte hier mit Tomi, einem ungarischen Freiwilligen, zusammen. Wir hätten unterschiedlicher nicht sein können. Er ist halb Roma und eher konservativ in seinen Ansichten, zum Beispiel über die soziale Rollenverteilung von Mann und Frau. Wir konnten in den ersten Wochen nicht kommunizieren, weil er weder Deutsch noch Englisch sprach und ich leider auch kein Ungarisch. So waren wir anfangs gezwungen, uns zu tolerieren und so schnell wie möglich Niederländisch zu lernen, wir wohnten schließlich Tür an Tür. Doch nach dem ersten Seminar und dem ersten zweitägigen Sprachkurs kam es, dass wir erste Worte wechselten. Wir näherten uns langsam an und begannen einander zu verstehen und mehr miteinander zu unternehmen. Auch hier im Projekt, wo wir beide wohnten, mussten wir anfangs alles zusammen machen. Eine Aufgabe bestand zum Beispiel darin „Gastherr“ zu sein. Das heißt, man sorgt dafür, dass das Gemeinschaftshaus sauber und ordentlich ist, macht zu den jeweiligen Tageszeiten Kaffee und Tee und deckt die Tische für das Mittagessen. Diese Tätigkeit schließt auch unangenehme Dinge wie „Toiletten putzen“ mit ein. Das war für uns beide eine neue Erfahrung, die es zu meistern galt. Wir wurden anfangs bewusst oft als Gastherren eingeteilt, weil man zwangsläufig bei den Kaffeezeiten mit den Menschen hier in Kontakt kommt und mit ihnen spricht. Die Menschen hier waren sehr offen und fragten uns „Löcher in den Bauch“, und so kam es, dass wir die niederländische Sprache ziemlich schnell lernten. Das wiederum wirkte sich sehr positiv auf unsere Freundschaft aus. Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich Tomi inzwischen als meinen Freund, machmal sogar als Brüderchen sehe.&lt;br /&gt;Wir machten so ziemlich alles zusammen und wenn er ein paar Tage nicht da war, fing ich schon an, ihn zu vermissen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Seit Mitte Februar, hat sich das Projekt jedoch sehr spontan entschlossen, sich von Tomi zu trennen und so hat unsere Freundschaft momentan sehr zu leiden. Jedoch nicht nur unsere Beziehung leidet darunter, sondern insbesondere er. Es gab wohl nach Ansicht des Projektes Integrationsprobleme mit Tomi, die aus deren Sicht eine weitere Zusammenarbeit unmöglich machten. Ich möchte an dieser Stelle nicht näher auf die Gründe von Tomis Rausschmiss eingehen, jedoch deutlich erwähnen, dass auch ich, durch diese  Geschehnisse angeregt, begann, über viele Dinge hier neu nachzudenken und zu neuen Schlüssen zu kommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Das soziale Leben, das ich lange als sehr warm und herzlich empfunden habe, bringt immer mehr Probleme mit sich. So wurde mir in den letzten Wochen klar, dass der soziale Zusammenhalt, der vielen Menschen hier Kraft gibt, auch einen, für mich persönlich, hohen Preis fordert. Es entsteht  eine subtile, doch ständige Art der sozialen Kontrolle, mit der ich mehr und mehr Probleme bekomme. Ich muss für mich entscheiden, in wie weit ich diese Kontrolle über mich und mein &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;Privatleben akzeptieren kann und will.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Anfang diesen Jahres habe ich mein Aufgabenfeld etwas erweitert und arbeite nun auf eigenen Wunsch bei „Bondgenoot Partner“ mit. Das ist ein offizieller Importeur für Dritte Welt Waren in Culemborg, einer kleinen Stadt ca. 60Km westlich von Barneveld. Die „Wereldwinkel“, sprich die 3.Welt-Shops, kaufen ihre Waren bei uns ein und das bedarf oft einer gewissen Vorbereitung. So müssen zum Beispiel die verschiedensten Motive von Postkarten abgezählt und verpackt werden. Manchmal liefern wir auch bestellte Waren an größere Kunden. Dann geht es mit dem Auto nach Amsterdam, Haarlem oder Nijmegen zu den Shops. Ich tue diese Arbeit gerne und ich bin dankbar, dass ich hier verschiedene Dinge lernen kann. Angefangen hat es mit Kaffee machen, es ging weiter mit allerlei handwerklichen Tätigkeiten, die ich im Projekt selber zusammen mit Tomi verrichtete und nun bin ich dabei, viel über die Administration eines Betriebs zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein nicht so erfreuliches Ereignis war der Tod eines Mitfreiwilligen unserer Hollandgruppe. Das war für uns alle schwer zu verdauen. Ich möchte aber an dieser Stelle ein großes Lob an ICCO, der niederländischen Partnerorganisation, aussprechen. Die Leute, die hier für uns zuständig sind, haben uns meines Erachtens ausgezeichnet betreut und uns mehr als genug Möglichkeiten gegeben über unsere Probleme und Emotionen in dieser schwierigen Zeit zu sprechen. Ich hatte wirklich nicht das Gefühl, allein zu sein und auch die Freiwilligengruppe untereinander gab sich viel Halt, &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;was mir auch sehr geholfen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schrecklichen Ereignisse des vergangenen Monats bringen mich gleich auf mein nächstes Thema. Ich habe schon in meiner Bewerbung für dieses diakonische Jahr geschrieben, dass es mir insbesondere auch um eine Persönlichkeitsentwicklung geht. Ich wollte und will etwas über mich lernen. Wie ich mit einer neuen, vielleicht schwierigen Situation umgehe und was ich daraus lerne. Auch dafür gab es viel Gelegenheit. Die Menschen hier im Projekt führen ein sehr intensives Leben und es wird regelmäßig über Spiritualität gesprochen. So gibt es zum Beispiel jeden Freitag Abend den sogenannten „Groten Kring“. Die Bewohner treffen sich im Gemeinschaftshaus, setzen sich in einen großen Stuhlkreis und diskutieren Themen wie Liebe, Freundschaft und die individuelle Beziehung zu Gott. Das mag für den ein oder anderen ein wenig seltsam klingen, doch ist das, wie ich erkannte, ein wesentlicher Bestandteil des Lebens hier. Immer wieder wird der spirituelle Kern des Zusammenlebens besprochen und definiert sich damit ständig neu. Dadurch dass die Menschen hier so bewusst miteinander leben und solch private Dinge miteinander teilen, lernt man die Menschen auf einem ganz anderen Niveau kennen, als das normalerweise üblich ist. Man erhält Einblicke in die verschiedensten Ansichten und Lebenssituationen und beginnt automatisch darüber  (xx) nachzudenken. Und so kommt es, dass man sich auf eine innere Reise durch sich selbst begibt, ohne es anfangs wirklich zu merken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;font-family:courier new;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Doch nicht alles ist so einfach und schön, wie es klingt. Wie ich bereits erwähnte, werden in diesen Gesprächsrunden sehr private Dinge geteilt. Das führt jedoch gerne auch dazu, dass von einem erwartet wird, ähnlich private Dinge zu teilen. Ich empfinde hier öfter einen mir sehr unangenehmen, unterschwelligen Druck, eine Art unausgesprochene Forderung, auch über Privates zu sprechen. Ich tue so etwas prinzipiell sehr gerne und habe damit keine Probleme, doch möchte ich selbst entscheiden, wann ich das für richtig halte und vor allem: wem gegenüber. Ich finde es schwierig, das deutlich zu machen, ohne den Menschen auf die Füße zu treten und böse Blicke zu ernten, wie es in der Vergangenheit des öfteren passierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seminare hier im Einsatzland, von denen nun schon zwei von drei hinter mir liegen, haben mir  gut gefallen. Es gab genug Zeit und Raum sich mit seiner persönlichen Zielsetzung für dieses Jahr zu beschäftigen und sich auch darüber mit den anderen Freiwilligen auszutauschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: courier new;"&gt;&lt;span style=";font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Ich kann nur hoffen, dass es in dem halben Jahr, das noch vor mir liegt, auch ohne Tomi, gut weiter läuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, ich konnte einen Überblick über meine Lage hier geben und den ein oder anderen motivieren auch solch ein Jahr zu machen. Es lohnt sich, auch wenn es nicht einfach ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich grüße aus den Niederlanden,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai Ritter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-738696623435430936?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/738696623435430936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=738696623435430936&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/738696623435430936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/738696623435430936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/03/zwischenbericht.html' title='Zwischenbericht'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8938602509158800182</id><published>2008-03-01T18:09:00.001+01:00</published><updated>2008-03-01T18:09:44.330+01:00</updated><title type='text'>2raumwohnung</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hallo.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Da bin ich wieder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Februar war wirklich nicht ganz einfach für den Kai. Einen weiteren großen Verlust hat er zu beklagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tomi.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aufgrund von Integrationsproblemen, die sich vielseitig gestalteten und auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, hat sich das Projekt hier spontan, während Tomi auf einem Seminar in Ungarn war, entschlossen die Zusammenarbeit zu beenden und ihn dort zu lassen, wo er gerade ist. In Ungarn.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe das an dem Tag seiner vermeintlichen Rückkehr nach De Bondgenoot erfahren. Das hat mich tief getroffen. Einen Freund so zu verlieren, mit dem man 6 Monate 24/7 zusammen war, tut sehr weh. Aber noch schlechter als mir, geht es ihm momentan. Er sitzt in Ungarn auf der Straße. Damit hatte er so wenig gerechnet, wie ich. Momentan bin ich dabei alles mir mögliche in Bewegung zu setzten um ihm von hier aus zu helfen, soweit es geht. An dieser Stelle möchte ich auch meiner Mutter danken, die mir bei diesem Vorhaben sehr hilft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich muss sagen, dass ich durch das Verhalten meines Projektes Tomi gegenüber, vieles was ich das vergangene halbe Jahr so genoss, was das freundschaftliche und warme Miteinander angeht, nun in einem anderen Licht sehen muss. Das bringt viele Probleme mit sich, die ich lösen muss, ob ich dazu Lust habe, oder nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Um ein bisschen nachzudenken und gleichzeitig mal auf andere Gedanken zu kommen und was Neues zu sehen, war ich diesen Monat ein paar Tage in England. Unter anderem auch in Manchester und Liverpool. Ich habe viel gesehen und ich werde versuchen in den nächsten Tagen ein paar Bilder online zu stellen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Um von mehr erfreulichem zu erzählen, möchte ich gerne von dem gestrigen Abend berichten. Gestern war op de Bondgenoot eine Mega-Mini Playbackshow! Alle Bewohner waren schon seit knapp zwei Wochen aufgefordert sich was schönes auszudenken und zu präsentieren. Jetzt war ja leider Tomi nicht mehr da und so kam es, dass ich mich nicht auf die Bühne stellte, sondern in die Jury setzte...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die vergangenen Tage habe ich mit den Kindern hier ein großes Plakat gemalt wo leuchtend die Buchstaben P L A Y B A C K S H O W drauf zu lesen waren. Außerdem habe ich mir ein höchstkompliziertes Bewertungsverfahren ausgedacht, mit dem ich möglichst objektiv über die Artisten richtete. Tatkräftig unterstützt von meiner Gehilfin Elianne Kasius! Gewonnen hat am Ende, nach einem monströsen Finale Hannah, die im Juli ihren ersten Geburtstag feiert... ;) Sie bekam als ersten Platz eine wunderschöne Hawaiiblumen-Kette uns strahlte über beide Ohren. Den zweiten und dritten Platz belegte Gisbert mit den Kindern (Michael Jackson Thriller und Beat it) und Douwe, Robert und Gladys mit Abba. Dabei sehr ansehnlich waren Douwe und Robert in den Frauenrollen. „Lekker“ würde der eingeborene Holländer sagen. Ich hoffe, dass ich auch Fotos von dieser Veranstaltung in den nächsten Tagen online stellen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An meinem Geburtstag, der jedes Jahr am 15.3 statt findet, werde ich dieses Jahr nach Deutschland fahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Doch ich bin sicher ihr werdet davor noch von mir hören, wie es weiter ging ganz ohne Tomi.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Achja, ich habe nun ein Zimmer frei hier. Also fühlt euch alle herzlichst eingeladen mich zu besuchen! ;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Haut rein,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8938602509158800182?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8938602509158800182/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8938602509158800182&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8938602509158800182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8938602509158800182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/03/2raumwohnung.html' title='2raumwohnung'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8207378242257197881</id><published>2008-02-10T16:58:00.001+01:00</published><updated>2008-02-10T16:58:41.469+01:00</updated><title type='text'>Het gaat verder</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wieder eine turbulente Woche vorbei.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich war letzten Montag in Den Haag um mich mit den anderen Freiwilligen zu treffen. Wir haben über Dimitris Tod gesprochen und erfahren, was wann genau vorgefallen ist. Ich möchte allerdings aus Gründen der Pietät darauf hier nich näher eingehen. Ihr verseht das sicher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es kam im Laufe des Gespräches die Frage auf, ob es möglich sei Dimitri noch ein letztes Mal zu sehen um Abschied zu nehmen. So kam es, dass ich bis Dienstag in Den Haag blieb um Dienstagmorgen Dimitris das letzte Mal zu besuchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ihn so zu sehen traf mich mehr als ich dachte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich fuhr mit Jens gegen Mittag nach Hause und verbrachte den reslichen Tag in meinem Zimmer. Ich brauchte Ruhe und musste nachdenken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mittwoch kam Tomi aus Den Haag von dem EVS-Seminar zurück. Wir gingen abends zusammen in Amersfoort weg. Männerbierchen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Donnerstagmorgen machte sich der Gute auf den Weg in sein Heimatland. Er hat ein Roma-Seminar in Ungarn und ist anschließend noch eine Woche zu Hause. Das heißt ich hab quasi sturmfreie Bude hier. Und das bis Ende des Monats. Es ist wirklich still hier geworden so ganz ohne ihn. Kailein vermisst sein Brüderchen hab ich die Leute hier sagen hören. Damit haben sie irgendwie recht. Aber es ist auch mal ganz schön nach 5 Monaten 2-3 Wochen alleine hier zu wohnen. Man kommt wieder dazu sich mit sich selbst zu beschäftigen. Auch was wert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Freitag war ich wieder in Culemborg. Aber davon habe ich, wie ich meine, hier noch garnicht berichtet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe mein Aufgabenfeld etwas erweitert und arbeite nun verstärkt bei „Bondgenoot Partner“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lasst mich das kurz erklären.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mein Projekt finanziert sich über ein Geschäft. Genau genommen ist das kein Geschäft, sondern ein offizieller Importeur für FairTrade Waren. Da braucht man wohl eine besondere Lizenz für. Jedenfalls können FairTrade und 3.Welt Shops bei uns Waren einkaufen. Man stellt es sich am Besten wie eine Metro für 3.Welt-Waren vor. Der Laden heiß „Bondgenoot Partner“ und ist in Culemborg, einer kleinen Stadt ca. 60Km westlich von Barneveld. Dort bin ich nun Montags und Freitags. Wir liefern auch Waren an Kunden und so kommt es, dass ich ab und zu mit dem Auto in ganz Holland unterwegs bin um die Shops abzuklappern. Freitag war ich in Nijmegen. War schön. Ich mag diese Arbeit. Man kommt viel rum und hat Abwechslung. Allerdings gibt es nicht immer was zum ausfahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was gibt es sonst noch zu berichten?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Wetter ist bombastisch. Ich schätze mal 10-15°C und Sonne pur. Herrlich. Ich war gestern den ganzen tag unterwegs um die Sonnenstrahlen einzufangen. Wenn das so weiter geht, werde ich noch richtig braun hier...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich freue mich auf den Sommer...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis nächste Woche,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8207378242257197881?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8207378242257197881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8207378242257197881&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8207378242257197881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8207378242257197881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/02/het-gaat-verder.html' title='Het gaat verder'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-1642498702469382849</id><published>2008-02-03T13:36:00.002+01:00</published><updated>2008-03-02T20:28:23.412+01:00</updated><title type='text'>Tod</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Schock sitzt tief.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dimitri K., deutscher Freiwilliger diesen Jahres, Mitglied unserer Gruppe und Freund, ist tot.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Er nahm sich vergangenen Mittwoch, dem 30.1.2008, in Den Haag das Leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alle Freiwilligen treffen sich morgen in Den Haag um unserem Freund zu gedenken und Abschied zu nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich kann noch nicht in formulieren wie es mir geht; was ich fühle und was ich denke.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist krank und schwierig mit Worten zu treffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich widme diese Zeilen und ein paar Takte des Schweigens dem verstorbenen Menschen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;In Trauer,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-1642498702469382849?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/1642498702469382849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=1642498702469382849&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1642498702469382849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1642498702469382849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/02/tod.html' title='Tod'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8957899378935183264</id><published>2008-01-26T14:59:00.000+01:00</published><updated>2008-01-26T15:00:31.206+01:00</updated><title type='text'>Seminar Holland die Zweite</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hallo liebe Liebenden,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich bin wieder zurück. Das zweite Seminar ist vorbei. Ich will euch ein wenig von den wichtigsten Dingen berichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Seminar hieß sehr treffend Mid-Term-Seminar. Für die meisten Freiwilligen ist nun also die Hälfte ihres Dienstes vorrüber. Das ist ein komisches Gefühl. Man wird sich plötzlich bewusst, dass auch die Zeit hier ein Ende hat und man beginnt eine Zwischenbilanz zu ziehen. Was habe ich mir erwartet, was habe ich erreicht? Damit beschäftigte sich auch das Seminar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am letzten Sonntag wurden wir Freiwilligen in Zweiergruppen aufgeteilt und in eine unbekannte niederländische Gastfamilie geschickt. Für einen Tag. Wir begleiteten die Familie bei ihrem sonntäglichen Alltag und durften Fragen stellen. Fragen über Kultur und Alltag in den Niederlanden. Ich habe diesen Tag sehr genossen. Es war sehr angenehm mal in eine andere Situation zu kommen und mit Menschen außerhalb des Projektes zu sprechen, die ich noch nicht kenne. Meine Familie hieß Maat. Sie haben drei Kinder in meinem Alter. Zwei Jungen und ein Mädchen. Alle sind momentan mitten in ihrer Ausbildung und lümmeln nur noch gelegentlich zu Hause rum. Die Familie empfing mich und Eszther (eine ungarische Freuwillige) mit offenen Armen und wir machten uns einen gemütlichen Tag bei Kaffee und Tee im Wohnzimmer des kleinen Reihnhauses in Leudsen. Abends luden wir, die Freiwilligen, unsere Gastfamilien zu uns in das YMCA Hostel in De Glind zum gemeinsamen Abendessen ein. Danach wurden noch fleißig Telefonnummer ausgetauscht und sich dann verabschiedet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am Montag haben wir uns mit dem Klimawandel auseinander gesetzt. Ich weiß zwar auch nicht genau, was das mit unserem Jahr hier in den Niederlanden zutun hat, aber es war trotzdem schön. Abends kam dann das Highlight. Zwei Artisten aus dem Zirkus Amersfoort kamen uns besuchen und brachten uns allerlei Kunststückchen bei. Wir erarbeiteten eine kleine Bühnenshow, die wir dann nach kurzem Proben den anderen vorführten. Naja, es ging um den Spaß, und den hatten wir. Ich habe es sogar beinah hinbekommen mit drei Bällen zu jonglieren. (Ich erwarte Applaus)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein weiteres zu erwähnendes Highlight dieser Woche war der Vortrag eines Ex-Junkies, der über seine Erfahrungen mit Drogen berichtete. Man kennt diese Vorträge vielleicht noch aus der Schule, doch hatte dieser Typ irgendwie was besonderes. Er hatte eine unglaublich lockere und authentische Art von dem zu berichten, was er erlebt hat. Ich fürchte, ich kann das nicht so wiedergeben, aber er hat mich wirklich beeindruckt. Ich habe mir auch gleich seine Emailadresse gesichert und ich will ihn noch viel fragen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Rest der Woche beschäftigte sich mit unserer persönlichen Zielsetzung für dieses Jahr. Wir diskutierten und schrieben nieder was wir erwateten und was wir erreichten. Auch das habe ich sehr genossen. So will ich in den nächsten 6,5Monaten zum Beispiel noch wesentlich mehr reisen in diesem kleinen Land. Zeeland und Friesland, genauso wie Limburg blieben mir bisher noch völlig verschlossen. An meinem Frieslandbesuch bin ich schon am arbeiten. Mal sehen, wann Anna Zeit für mich findet...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ansonsten bin ich mit meiner Zwischenbilanz eigentlich recht zufrieden. Meine Freundschaft zu Tomi entwickelt sich prächtig. Jemand hat gestern zu mir gesagt, wir seien wie Brüder.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Darüber habe ich nachgedacht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Da ist irgendwie was wahres dran.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mehr als man glaubt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mit der Sprache klappt es auch prächtig. Nur an der Rechtschreibung muss ich noch feilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Heute Abend geht’s nach Arnhem, ein bisschen am nachtleben teilnehmen. Das ist auch eines meiner Ziele in Zukunft. Mit echen Holländern, die nicht in irgendeinem Zusammenhang mit meinem Projekt stehen, habe ich noch zu wenig Kontakt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das wird sich ändern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe noch Großes vor...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8957899378935183264?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8957899378935183264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8957899378935183264&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8957899378935183264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8957899378935183264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/01/seminar-holland-die-zweite.html' title='Seminar Holland die Zweite'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-71536952762277227</id><published>2008-01-12T14:31:00.000+01:00</published><updated>2008-01-12T14:32:42.314+01:00</updated><title type='text'>Novus ordo seclorum</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist 2008.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist viel passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich will dort mit meinem Bericht anfangen, wo das alte Jahr seinen Abschluss und das neue seinen Beginn feierte. An Silvester.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Holländer nennen dieses Fest recht treffend Oud en Nieuw und am besten stürzt man sich in diesem kleinen Land in Amsterdam ins neue Jahr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir schreiben nun den 31.12.2007. Tomi und Kai machen sich schon gegen Mittag auf nach Amsterdam. Das hat den einfachen Grund, dass es zu späterer Stunde so dermaßen voll auf den Straßen wird, dass an ein Durchkommen nicht mehr zu denken ist. Wir hatten ein bisschen Gepäck dabei und das wollten wir so schnell wie möglich im Mission House, dem Gastgeber der silvesterlichen Party, loswerden. Danach ging es noch einmal in die Innenstadt, ein paar letzte Besorgungen machen. Die MH-Party sollte gegen acht Uhr beginnen und so lümmelten schon die meisten anderen Freiwilligen im House rum, als wir beide aus der Stadt wieder kamen. Wir halfen den Bewohnern noch ein bisschen bei den Vorbereitungen und begannen zu trinken. Der Plan war um elf Uhr in Richtung Dam, dem Marktplatz Amsterdams, zu marschieren. Wären wir klug gewesen, hätten wir das schon etwa 5 Stunden früher getan. So trafen wir etwa 1km vor dem eigentlichen Dam in einer Steitenstraße schon auf eine Mauer von Menschen, die uns das Durchkommen unmöglich machte. Das hatte ein bisschen was von einem Robin Williams Konzert in Berlin während den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Millionen Menschen, und ich spreche bewusst von dieser Zahl, stehen zusammen auf einem Platz, der nichtmal für die Hälfte ausreicht und versuchen panisch die bombastische Bühne zu sehen, die vor dem National Monument aufgebaut war. Gleichzeitig fliegen Raketen und explodieren Bomben. Überall. Der Platz erleuchtet alle paar Sekunden nach einer Detonation  und ist dann wieder dunkel. Und laut....&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir Freiwilligen bildeten eine Menschenkette, hielten uns aneinander fest und gingen zum Angriff über. Wir kannten das Gelände um einiges Besser als all die Touristen, die angereist waren, und so schafften es durch kleine, winkelige Gassen bis zum Dam vorzukämpfen. Wir standen nun also unter  den wenigen priviligierten Millionen, die es geschafft haben einen Platz zu ergattern, wo man die Bühne wirklich sehen konnte. Was eine Atmosphäre...!  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Fünf Minuten vor Mitternacht würde dann eine gigantische Uhr an die Häuserwände projeziert. Der Countdown begann...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dann wurde es laut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sehr laut...&lt;br /&gt;Menschen, Sirenen, Böller, die Band auf der Bühne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lasst mich versuchen euch das Szenario wie folgt nahe zu bringen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das interessante und eigentlich coole an dem Abend war, dass binnen weniger Minuten sich ein ganz böser Nebel in die Gassen der Stadt legte...&lt;br /&gt;Aufgrund der Architektur der Stadt, wie ich vermute, konnte der Böllerrauch wohl nur schlecht abziehen und setzte sich dann fest.&lt;br /&gt;Mir wurde bald klar... Es war Krieg in den Straßen. Aber wo genau war der Feind?&lt;br /&gt;Es knallte. Sirenen. Menschen rennen. Der Himmel ist rot... Die Masse am Dam verlor sich in alle Richtungen. Die anderen sind in der Menge untergegangen. Vielleicht schon tot. Du bist alleine.&lt;br /&gt;Alles, was du dabei hast um dich zu beruhigen ist ein bisschen Alkohol.&lt;br /&gt;Bewaffnet bist du nicht mehr.&lt;br /&gt;Es blitzt wieder.&lt;br /&gt;Du hast deine letzte Böller-Munition vor etwa einer Viertelstunde auf dem Damm verschwendet um dir den Weg freizukämpfen. Du dachtest du könntest dem Nebel entkommen...&lt;br /&gt;Doch das kann niemand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Du musst nach Hause. Nur wie?&lt;br /&gt;Du bewegst ich langsam am Wasser vorwärts. Du kannst sehen in weche Richtung es fließt und du weißt, dass du dem Strom folgen musst, bis du zu dieser einen Brücke kommst. Auf der anderen Seite des Wassers liegt irgendwo das Mission House. Die Basis.&lt;br /&gt;Nach gefühlten Stunden des Irrens siehst du Häuser in der Ferne. Sie sind alle rot. Es erscheint dir alles so ungaublich hell in den Straßen. Woher das grelle Licht? Mädchen stehen in Fenstern. Sie  wollen dir irgendetwas mitteilen. Sind sie Gefangene? Musst du ihnen helfen?&lt;br /&gt;Keine Zeit. Rette dich.&lt;br /&gt;Dort! Ein Mann mit Uniform. Du weißt, das sind die Guten. Du bittest ihn um Hilfe. Er fragt dich wohin du musst. Du sagst „Nach Hause“.&lt;br /&gt;Er schickt dich weg. Wieder bist du alleine.&lt;br /&gt;Irgendwann setzt du dich auf eine Bank und zündest dir deine 12. Uhr Zigarre an, die du vorhin vor lauter Trubel vergessen hast. Es setzt sich ein Mann neben dich und fragt, ob du ihm deinen Flaschenöffner geben kannst. Natürlich teilst du gerne. Ihr trinkt zusammen. Du kennst den Typen nicht, aber du weißt er ist ein wahrer Mann. Weil er diese Hölle überlebt. Genau wie du.&lt;br /&gt;Dann wird dir klar, dass dieser Mann kein Mensch ist, sondern einer von Gottes Engeln. Er weiß wo Amstelrank liegt und das MissionHouse. Die Basis!&lt;br /&gt;Er zeigt dir die Brücke, die du überqueren musst und du findest tatsächlich zurück nach Hause!&lt;br /&gt;Dort sitzten deine Kameradenschweine gesellig um einen Tisch und haben Spaß.&lt;br /&gt;Die Verluste halten sich in Grenzen. Es fehlen nur drei Leute. Du fühlst dich mit den vermissten Kameraden sehr verbunden. Du weißt, wie es ihnen gerade ergeht...  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich würde diesen Abend als einen der geilsten dieses Jahres bezeichnen, wenn das Jahr nicht gerade erst angefangen hätte...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer weiß, was da noch kommt. Königinnentag im April zum Beispiel...  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Oh Freude Götter...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Woche später, am 6.01.2008, Sonntag, ereignete sich das zweite erwähnenswerte Ereignis dieses Jahres.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es war strahlendes Wetter und Tomi und Kai hatten keine Ahnung, was sie mit diesem Tag anstellen sollten. Whoopy, unsere Mentorin, hatte dann den entscheidenen Einfall: Warum nehmen wir nicht einfach ihr Auto und fahren irgendwo hin. Es wäre ein Firmenwagen ihres Mannes und so müssten wir den Sprit nicht bezahlen.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Yeah!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir vermieden es nochmal näher nachzufragen, entrissen ihr die Schlüssel und setzten uns ins Auto. Wohin sollte die Reise gehen? Rotterdam? Amsterdam? Maastricht? Haarlem? Oder an den Strand? Tomi hatte noch nie in seinem Leben das Meer gesehen und jetzt schien die Sonne. Also viel unsere Wahl auf Den Haag/Scheveningen. Nach einer knappen Stunde fahren, kamen wir an und verbrachten noch eine halbe Stunde mit Parkplatz suchen. Das ist ein schwieriges Kapitel in Holland. Die Niederländer mögen es nämlich nicht gerne, wenn man falsch parkt, oder sogar nicht für seinen Autostellplatz bezahlt. Wie die meisten sicher wissen, mussten wir das schon einmal bitter feststellen.  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Tag war herrlich. Es war zwar kalt, aber wunderbar in der Sonne am Strand zu chilln. Wir haben uns noch den Sonnenuntergang reingezogen (siehe Bilder) und haben dann mit unserer Den Haag Connection, Johannes, Kontakt aufgenommen. Dank Navi haben wir ihn dann sogar gefunden. Und wir hatten Glück. Er war seit Samstag wieder in Holland und hatte sogar die ganze WG für sich. Tomi, Johannes und ich kochten was leckeres zusammen und ließen es uns gut gehen. An dieser Stelle möchte ich gerne Johannes' Mutter grüßen. Wie ich erfahren habe, ließt sie meinen Blog fleißig. Das freut mich!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So gegen acht, halb neun, machten wir uns wieder gemütlich auf den Weg zurück. Gesättigt  und vollkommen zufrieden, einen beihnah kostenlosen und sonnenreichen Tag verlebt zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich muss zugeben, er kribbelt in mir, Whoopy diese Woche nochmal nach dem Auto zu fragen, aber man soll sein Glück ja nicht überspannen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vielleicht nächste Woche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nunja. Das solls erstmal wieder von mir gewesen sein. Ich denke, ich werde mich nach dem anstehenden Seminar, nächste Woche, wieder bei euch melden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis dahin, bleibt mir treu!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-71536952762277227?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/71536952762277227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=71536952762277227&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/71536952762277227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/71536952762277227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2008/01/novus-ordo-seclorum.html' title='Novus ordo seclorum'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8206941183109597265</id><published>2007-11-16T15:55:00.000+01:00</published><updated>2007-11-16T16:25:07.646+01:00</updated><title type='text'>Wurstbrot in Käseland</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:courier new;font-size:85%;"  &gt;Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal wieder ist eine Woche vorbei und ich sitze vor meinem Laptop und gehe in meinem Kopf die vergangene Woche nochmal durch. Stets gnadenlos am selektieren. Was schreibe ich nieder und was ist es nicht wert. Diesmal fürchte ich jedoch, dass ich mal wieder etwas toleranter sein muss, weil nicht allzu viel aufregendes geschah.&lt;br /&gt;Am meisten Freude diese  Woche brachten auf jeden Fall die vier Stühle und der Tisch, den ich zusammen mit Tomi abgeschliffen habe. Das war mindestens so viel Spaß, wie es Dreck war. Wir haben heute gute 2 Stunden mit putzen zugebracht. Dieser miese Holzstaub legt sich aber auch wirklich überall hin. Der ist einfach so klein....&lt;br /&gt;Damit dürfte die Relation klar sein, wie gerne ich inzwischen mit Holz arbeite.&lt;br /&gt;In den letzten Tagen keimte in mit so die Idee auf, ich könnte doch auch die Möbel in aus meinem Zimmer schleifen und dann eventuell sogar weiß lackieren. Das würde meine bescheidenen Räumlichkeiten heller und schöner machen. Was haltet ihr davon?&lt;br /&gt;Ich fange am besten mal mit was kleinem, unbedeutendem an und sehe, wie es sich macht. Wenns scheiße ist, geb  ich Tomi die Schuld und kauf mir neue Möbel. So einfach ist das. ;)&lt;br /&gt;Eine andere Freude diese Woche war mein, scheinbar unerschöpflicher Wurstvorrat. Tomi hat zwar inzwischen spitz gekriegt, dass es eine Fleischquelle gibt, aus der ich mich fleißig ernähre, aber er weiß noch nicht wo. So lange das so bleibt, habe ich zwar keine Ruhe, aber immer was leckeres zu essen.&lt;br /&gt;Wie die immer alle gaffen hier, wenn ich genüsslich mein Salami/Leberwurstbrot verzehre. Dafür lohnt es sich wirklich morgens aufzustehen. Sollen die doch hier mit ihrem Käse glücklich werden...&lt;br /&gt;Gestern habe ich mit Martje Kebab gemacht. Hmm.. lecker HomeMade Döner. Ihr werdet staunen, aber das konnte man wirklich essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag kommt Ferdi aus Amsterdam vorbei. Das bringt sicher ein bisschen Abwechslung. Er ist einer der Überlebenden der MissionHouse-Seuche. Hoffentlich schleppt der keine Keime hier an. Aber ich bin ja immun, wie ihr wisst. Und sollte Tomi draufgehen, dann habe ich wenigstens meine Wurst für mich alleine!&lt;br /&gt;Auch was wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freu mich schonmal auf den letzten Sprachkurs nächsten Montag und Dienstag in Utrecht und verabschiede mich für heute...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lasst euch das deutsche Brot gut schmecken,  glaubt mir, ihr wisst nicht was ihr habt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8206941183109597265?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8206941183109597265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8206941183109597265&amp;isPopup=true' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8206941183109597265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8206941183109597265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/11/wurstbrot-in-kseland.html' title='Wurstbrot in Käseland'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-3984623203268196994</id><published>2007-11-07T16:56:00.000+01:00</published><updated>2007-11-07T17:53:50.261+01:00</updated><title type='text'>Eine Seuche bricht aus...</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:courier new;font-size:85%;"  &gt;Seid mir gegrüßt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da bin ich wieder. Und ich lebe noch! Das unterscheidet mich von fast allen Menschen im MissionHouse Amsterdam. Da war ich nämlich letztes Wochenende mit dem Vorhaben die Nacht der Museen zu besuchen und mich kulturell weiterzubilden. Ich habe mir also ein 16€ teures Ticket gekauft und bin abends mit Zoe zusammen losgezogen. Es galt insgesamt aus 41 Museen auszuwählen. Und die sind in Amsterdam echt einen Blick wert.&lt;br /&gt;Nach knapp einer Stunde begann meine Begleiterin allerdings zu schwächeln. Sie verstummte plötzlich (für Zoe wirklich ungewöhnlich) und bewegte sich irgendwie langsamer. Ich beschloss mit ihr nach draußen zu gehen um die Magie der frischen Luft auf sie wirken zu lassen. Doch Fehlanzeige. Es wurde immer schlimmer. Es war dann relativ schnell abzusehen, dass das nix mehr wird mit ihr, darum schlugen wir den langen und beschwerlichen Weg nach Hause ein. Dort endlich angekommen mussten wir leise sein, weil Erjo, ein anderer MissionHousebewohner ein paar Stunden früher schon krank geworden war und deshalb schlafend und brechend in seinem Zimmer lag. Es dauerte als wir ankamen etwa 20 Sekunden bis Zoe dem gleichtat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt nicht nach Sonnenschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kai, ein bisschen unentschlossen, ob er nun angepisst, oder fürsorglich sein sollte, versorgte erst einmal die Kranken und rief dann Ferdinand an. Ich beabsichtigte nicht mein teures Ticket verfallen zu lassen und versuchte deshalb mit Ferdi und Julian loszuziehen. Ich musste die beiden nur noch telefonisch erreichen. Dieses Vorhaben erleichterte dann ganz deutlich die Frage nach meiner Gefühlslage. Der Spast ging nicht dran -&gt; ich war sauer!&lt;br /&gt;So setzte ich mich vor den Fernseher, guckte KillBill und rief den Deppen im 5min Takt an. Nach der Hälfte des Filmes hob er dann ab. Er habe sein Handy im Museum auf lautlos und habe deshalb nichts gehört. Plausibel, aber völlig unpraktisch.&lt;br /&gt;Wir schafften es jedenfalls noch uns in dieser Nacht zu treffen und es folgten  ein paar lustige Stunden auf einem "original Piratenschiffreplika" und in einem Museum mit dem Namen "Nemo". Nein, das hat nix mit dem Film zutun. Dieses Museum liegt im Hafen Amsterdams und sieht aus wie ein riesiger Frachter.  Im Inneren verbergen sich allerlei Spiele zum Thema "Physik der Sinne". Man konnte zum Beispiel riesige Seifenblasen machen und sich dann mitten rein stellen. Raus kam man erst wieder, wenn sie zerplatzte. Das war ein Spaß...!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war nächste Woche eine Party in Amsterdam angesagt. Geburtstag von einem der beiden Ians. Die fällt allerdings, wie ich heute erfuhr, aus, weil alle, wirklch alle, Missionousepeople krank sind. Das muss man sich mal vorstellen. Das ganze Haus ist schachmatt. Ich bin am überlegen, ob ich da nicht eine gewisse Verantwortung trage und deshalb mein (nicht infiziertes) Blut zur Impfstoffgewinnung bereitstelle sollte. Danach würde ich nach Amsterdamm fahren und das Gebiet um das MissionHouse weiträumig absperren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes, etwas erfreulicheres Ereignis, war das Survivalpäckchen meiner Eltern, dass, glaube ich, Dienstag ankam. 9kg und vollgestopft mit leckerer deutscher Wurst... Das ist hier in Käseland ziemlich unbezahlbar. Ich habe meinen Schatz gut vor Tomi versteckt. Wenn der davon was wüsste, würde er mich wahrscheinlich 24/7 belagern um mir die Hälfte abzugeiern. Nixda!&lt;br /&gt;Wenn ich teile, setzt mein anerzogenes Selbstverständnis voraus, dass am Ende auch noch etwas für mich übrig bleibt.&lt;br /&gt;Das scheint in Ungarn anders zu sein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja,&lt;br /&gt;wie ihr seht, geht es mir weiterhin gut (Ich bin gesund!!) und  bei dem neuen Kraftfood aus Deutschland werde ich das hoffentlich bis zum nächsten Blogeintrag auch noch bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-3984623203268196994?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/3984623203268196994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=3984623203268196994&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/3984623203268196994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/3984623203268196994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/11/eine-seuche-bricht-aus.html' title='Eine Seuche bricht aus...'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-7337828540225047453</id><published>2007-11-01T12:46:00.000+01:00</published><updated>2007-11-01T13:10:36.698+01:00</updated><title type='text'>Können wir das schaffen?</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Moin Moin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie versprochen melde ich mich wieder öfter. Es gibt gute Nachrichten. Ich habe wieder ein Handy. Dieses ist zwar technisch gesehen ein monströser Abstieg, doch es ist funktionsfähig und kann sogar schon SMS empfangen uns verschicken (!) Doch ich will mein neues Telefon an dieser Stelle nicht beleidigen. Ich hab es lieb und bin froh, dass es nun meins ist.&lt;br /&gt;Was war los diese Woche? Aufm Bau schaffen war los. Kai der Baumeister. Manuel, hier van de Bondgenoot ist am komplettsanieren seines neuen Hauses. So kam es, dass Tomi und ich die letzte Woche fast jeden Tag mit "auf Baustelle" waren. Schönen Dielenboden abschleifen, Parkett verlegen, Wände neu verputzen und diese danach streichen. Das waren so meine Beschäftigungen in den letzten 168 Stunden. Mir macht das Spaß. Ich genieße es endlich mal mit meinen Händen arbeiten zu können. In der Schule kommt man ja nicht allzu oft dazu. Sonst ist diese Woche ausnahmsweise nicht viel aufregendes passiert. Gestern war hier ein Vortrag über Kinder in Tibet. Wie sie leben und warum die meisten über den Himalaya nach Indien flüchten um dort im Exil sich  in Kinderdörfern ein neues Leben zu ermöglichen.  Das muss man  sich mal vorstellen. Kinder zwischen 5 und 12 Jahren in Fünfergruppen alleine, ohne Erwachsene (!!), einen 22 tägigen Fußmarsch über die Himalayapässe bei teilweise -37°C. Ich muss zugeben dass mich das ziemlich beeindruckt hat. Oder besser geshockt. Die Frau, die diesen Vortrag gehalten hat, ist Holländerin, lebt in Utrecht und betreut so ein Kinderdorf. Sie kennt die Schwester des Dalai Lama wohl recht gut und hat quasi den "Auftrag" diesen Kindern zu helfen. Sie selbst ist schon Mitte sechzig. Großes Respekt an dieser Stelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag gehts mal wieder in mein geliebtes Amsterdam. Da wird es wieder einiges zu erleben geben.&lt;br /&gt;Bis dahin wünsche ich euch noch eine unglaublich schöne Woche!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friede sei mit euch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-7337828540225047453?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/7337828540225047453/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=7337828540225047453&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7337828540225047453'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7337828540225047453'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/11/knnen-wir-das-schaffen.html' title='Können wir das schaffen?'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-714145276116655567</id><published>2007-10-26T17:07:00.000+02:00</published><updated>2007-11-01T13:11:18.224+01:00</updated><title type='text'>Belangrijk, maar helemaal niet leuk.</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:courier new;font-size:85%;"  &gt;Hallo alle zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Handy hat leider heute den Geist aufgegeben. Sollte mir also jemand geschrieben und sich geärgert haben, dass ich mich nicht melde, liegt es daran. ich arbeite daran ein neues zu organisieren. Melde mich, wenn ich wieder eines habe. Bis dahin, schreibt mir hier ins Gästebuch, oder eine email. Wenn alles nix hilft bin ich auch gut über das StudiVZ erreichbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tot ziens&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-714145276116655567?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/714145276116655567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=714145276116655567&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/714145276116655567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/714145276116655567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/10/belangrijk-maar-helemal-niet-leuk.html' title='Belangrijk, maar helemaal niet leuk.'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-5577264859270047072</id><published>2007-10-25T19:52:00.000+02:00</published><updated>2007-10-25T20:31:19.240+02:00</updated><title type='text'>Oktobersommer, Asbakken und Politikerghetto</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:courier new;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist unglaublich, aber wahr. Ich bin wieder da mit einem frischen Post. Ich möchte mich, bei denen, die meinen Blog regelmäßig besuchen, entschuldigen, dass sie die letzte Zeit so oft vergebens nach Neuigkeiten suchten. Das wir sich nun ändern. Darauf mein Wort.&lt;br /&gt;Es ist nun Mitte der Woche 4 im wunderbar sommerlichen Oktober diesen Jahres. In den letzten knapp 2 Wochen war einiges los. Hinter mir liegen 2 Sprachkurse, in denen ich mein niederländisch weiter perfektionieren konnte. Das ist mir, wie ich finde, auch recht gut gelungen. Wir Freiwilligen haben immer eine Menge Spaß auf diesen Sprachkursen. Und ich glaube sogar, dass es den Verantwortlichen manchmal auch so geht. Wir haben zwar Abmahnungen bekommen, das Essen sei zwar für uns kostenfrei, doch hieße das nicht, dass wir uns bis zu Bewegungsunfähigkeit vollfressen sollen. Und es wäre nett, wenn wir das Bier an der Selbstbedienungsbar nicht jeden Abend leer machten, sonst würde das auf die Dauer auch das Budget sprengen. Ich glaube ein paar von uns haben sich sogar dran gehalten.&lt;br /&gt;Vergangenen Dienstag, also direkt nach dem ersten Sprachkurs in Utrecht, habe ich dann Anna vom Bahnhof abgeholt und bin mit ihr und Tomi nach Barneveld gefahren. In Barneveld angekommen musste ich dann feststellen, dass ich leider den Zimmerschlüssel für unsere Unterkunft nicht abgegeben hatte. Für diesen Lapsus musste ich Mittwochmorgens büßen. Das hieß, ich verzichtete auf mein Frühstück und suche mit dem Fahrrad panisch ganz Barneveld nach einer Straße ab, in der jemand wohnen sollte, der bei ICCO (der Organisation, bei der wir nächtigten) arbeitet und den Schlüssel für mich zurückgeben kann. Gegen alle Wahrscheinlichkeit hat das sogar geklappt! (An dieser Stelle möchte ich einige Minuten mit meinen Schilderungen pausieren um den Applaus abklingen zu lassen)&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;Den Rest der Woche habe ich mit meiner Freundin in Barneveld genossen. Wir haben hier zusammen "gearbeitet" und es und gut gehen lassen. Der große Auftritt kam dann Freitag und Samstag...&lt;br /&gt;Kai und Anna beschlossen nach Den Haag zu fahren um Tibor un Johannes zu besuchen. gesagt, getan. Die Hinreise verlief problemlos. Wir wurden von Johannes abgeholt und schafften es unbeschadet zu seiner Wohnung wo wir es uns auf dem Sofa gemütlich machten. Etwas zu gemütlich vielleicht. Wir hatten ja geplant uns das Nachtleben in Den Haag reinzuziehen. Daraus wurde dann leider nichts... Naja. Der Samstag lag ja noch vor uns.&lt;br /&gt;Es wurde um 10.00 Uhr aufgestanden und "lekker" gefrühstückt. Wobei mir das Essen wahrscheinlich besonders positiv auffiehl, weil es ausnahmsweise Fleisch aufs Brot gab und nicht Nutella. Als dann alle satt waren wollten wir an den Strand. Tibor und Jo fietsten (fuhren mit dem Fahrrad). Anna und ich gönnten uns den Bus. Man muss es ja morgens noch nicht übertreiben.&lt;br /&gt;Der Strand war erwartungsgemäß voll und unerwartungsgemäß warm. Zumindest nach  ner knappen Dreiviertelstunde, als die Sonne sich blicken lies. Wir spazierten, vielleicht ein bisschen ziellos, umher und diskutierten über das Ich-Bewusstsein von Tieren und darüber, warum Muscheln an stränden immer geballt auftreten und nicht gleichmäßig verteilt. An der Definition des Wortes "Kultur" scheiterten wir allerdings. Das war zu schwer für den morgentlichen Spaziergang. Als wir genug von der frischen Meeresluft hatten suchten wir Ablenkung im Smog der Innenstadt.&lt;br /&gt;Es ging durch die meinseserachtens sehr eigene Architektur der Den Haagischen Gebäude zu dem sagenumwobenen "Binnenhof". Tibor und Jo wollten uns bis zum bitteren Ende nicht sagen, was das ist und was uns da erwartet. Wir wurden von ihnen zu einem schlossähnlichen Gebäudekomplex geführt, den wir durch eine kleine, unscheinbare Pforte betraten.  Nun standen wir in einem verwinkelten Hof, der wir jeder andere Hof "binnen" war und dadurch zu seinem Namen kam. Auf meine Frage, was das denn nun alles sei und soll, wurde ich über die Besonderheit des Ortes aufgeklärt. Ich befand mich unmittelbar im Zentrum der politischen Macht Hollands. Das hier war das Regierungsgebäude. Hollands Reichstag und Sitz des "Bundespräsidenten". Das erwecke mein Interesse und ich beschloss mir das alles genauer anzusehen. Mir kam der "Binnenhof" (so heißt der Komplex wohl) vor, wie eine Mittelalterliche Stadt mitten im Zentrum Den Haags. Vielleicht keine Stadt, aber ein Dorf. Ein architektonisch homogene Bezirk, der, wie sich rausstellte, von Wasser umgeben war. Also eine Art Insel vielleicht. Haustür an Haustür reihte sich Wohnung (bzw. Büro) der verschiedenen Politiker. Ein kleines Messingschild an der Klingel verriet, wer in den Räumlichkeiten hinter der Holztür zu finden war. Präsidenten, Minister, Verwartungsangestellte. Alles irgendwie in der Nachbarschaft. Tür an Tür. So wandelt man durch das Politikerghetto...&lt;br /&gt;Wenn man nun wieder "NormalDenHaag" betritt, dann kann man sich vor die weltweit teuerste Botschaft der Bundesrepublik stellen und über einen kleinen See mit Springbrunnen und Bootchen auf das "Schlossghetto" schauen. Ein schöner Anblick. Wirklich!&lt;br /&gt;Gegen Abend war uns dann irgendwie kalt und wir wollten wieder heimwärts und den Tag noch ein bisschen ausklingen lassen. Doch es kam anders...&lt;br /&gt;Am Bahnhof erfuhren wir, dass heute leider kein Zug mehr nach Amersfoort, also in Richtung Heimat, von Den Haag aus führe. Es wurde uns nahegelegt über Amsterdam zu fahren. Als wir dann so im Zug saßen kam uns der spontane Einfall doch in Amsterdam noch ein oder zwei Stündchen zu bleiben. Das war, wie ich im Nachhinein zweifellos sagen kann, die beste Idee der letzten Wochen.&lt;br /&gt;Wir stiegen in Amsterdam aus, machten uns noch schnell schlau wann und wo unser Zug Heim fahren würde und stürzten uns ins Amsterdammer Nachtleben. Und da war die Hölle los. Millionen Menschen in den kleinen, hell erleuchteten Gassen. Anna bekam ein Funkeln in den Augen und als wir dann auch noch einen Jahrmarkt auf dem Damm fanden und sie mit so einem Mörderteil fahren durfte, das einen auf einer 110m langen Achse, die in der Mitte auf einem Stativ befestigt war, 55m in die Luft schoss und in einer Kreisbewegung rückwärts wieder runter rasen ließ, war der Tag perfekt. Ich hätte mich nie im Leben auf diesen Suizidapparat gewagt, aber wems Spaß macht, warum nicht? Wir schländerten noch ein bisschen umher und fühlten uns im Trubel wohl. Irgendwann kam dann die Zeit, wo uns wieder zu kalt wurde und wir nahmen den Zug nach Hause. Nun endlich schlafen. War auch viel heute...&lt;br /&gt;Am nächsten Tag kam dann der Abschied. Das war nicht so schön, aber es gibt ja ein Wiedersehen.&lt;br /&gt;Den zweiten Sprachkurs begleitete wieder strahlender Sonnenschein. Auch wenn es auch nicht mehr so mollig warm ist, hab ich im Moment irgendwie Sommerlaune. Das kann natürlich auch an Annas Besuch gelegen haben, doch Anna ist nun wieder in Deutschland und ich freu mich immer noch über das Wetter. Warum war es denn im Juli nicht so sonnig? Doch aufgrund der eher niedrigeren Temperaturen fiel mir das Sitzen im "Klassenzimmer" nicht ganz so schwer. So konnte ich auch die insgesamt dritte Gelegenheit nutzen mein holländisch zu verbessern. Ich habe zum Beispiel zu meiner Belustigung erfahren, dass das holländische Wort für Aschenbecher asbak (pl. asbakken) ist. Ist das nicht ein wahrer Grund sich zu freuen?&lt;br /&gt;Zugegeben, niederländisch ist vielleicht nicht so schön wie französisch, dafür aber um einiges cooler! ;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wars von mir für dieses Mal. Das Nächste wird nicht so lange auf sich warten lassen, versprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Groetjes van de Nederlands,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-5577264859270047072?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/5577264859270047072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=5577264859270047072&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/5577264859270047072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/5577264859270047072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/10/oktobersommer-asbakken-und.html' title='Oktobersommer, Asbakken und Politikerghetto'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-6084103013685957919</id><published>2007-10-10T13:20:00.000+02:00</published><updated>2007-10-10T13:46:30.426+02:00</updated><title type='text'>Den Haag und das dämliche Dartspiel</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Goede Dag,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Heute kommt mein Post leider zwei Tage zu spät. Ich hoffe ihr habt es überlebt. Was war los diese Woche? Den Haag war los!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Die Woche war im Grunde nicht sonderlich aufregend. Es gab ein bisschen Arbeit und hin und wieder auch ein wenig Freizeit. Nichts von dem es sich zu berichten lohnt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Aber dann kam der Samstag. Den Haag ruft. Ich packe bei strahlendem Wetter noch die letzten Sachen ein und mache mich, diesmal ohne Tomi, auf den Weg in Richtung Bahnhof. Tomi kam aus finanziellen Gründen nicht mit (Kommentare werden hier ausgelassen). Die fahrt war im eigentlich wie jede andere Zugfahrt auch. Doch das Wetter war anders! Morgennebel und später Sonnenschein. Das ist mir in dem letzten halben Jahr nicht oft passiert. Und schon garnicht in diesen Breitengraden. Nun war es soweit. Pünktlich zum Angang des Oktobers herrscht bei Kai wieder Sommerlaune. Ich habe sogar T-Shirts und Sonnenbrille eingepackt. Vorbei an herbstlichen Weiden und Wäldern fuhr der Zug mit mir knappe anderthalb Stunden an die Küste.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;In Den Haag angekommen wurde ich auch schon von Johannes und Tibor empfangen. Als dann knappe 20min später auch endlich die Amsterdammer eintrudeleten war es an der Zeit in Richtung WG-Den Haag zu marschieren. Dort stellten wir unser Zeug ab und machten uns ohne lang zu diskutieren auf an den Strand. Mit dem Bus knappe 15min und wir standen vor einem bombastischen, palastähnlichen Steigenberger Hotel, das neben dem Holland Casino thronte und uns (noch) den Blick aufs Wasser versperrte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Der Strand in Den Haag ist eine Art Funpark mit Badegelegenheit. Man kann Bungeespringen, in Casinos zocken, reiten, oder im Sand auf einer 18 Loch-Bahn Beachgolf spielen. Wir wollten nur schwimmen. (Ich stelle das jetzt alles mal so dar, als sei ich auch schwimmen gewesen. Dabei hatte ich eigentlich meine Badehose  vergessen einzupacken. So optimistisch war ich dann auch wieder nicht) Wir suchten uns also ein Plätzchen neben dem Golfplatz, machten uns frei und sprangen in das kühle Nass. (siehe Bilder). Und das im Oktober in Holland (!)&lt;br /&gt;Als wir des Badens müde wurden fuhren wir zurück in Richtung WG. doch vorher ging es bei einem C1000 vorbei. Bier kaufen.&lt;br /&gt;Die Party konnte beginnen. Ferdi, Jens und ich hatten beschlossen heute Abend richtig einen drauf zu machen. So gingen wir die Sache auch an (...)Die Musik war gut, doch die Laune besser. als es dann so auf die 23.00 zuging, beschloss Ferdi mal ein kleines Päuschen einzulegen und sich ein bisschen zurückzuziehen. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Doch nach einer knappen Stunde frugen wir uns dann doch wo er denn nun geblieben sei. Ein Suchtrupp marschierte durch das haus und fand ihn chließlich. In Johannes' Zimmer, auf dem Bett fröhlich schlummernd und mit Jo's iPod Musik am hören lag er da. Das hatte irgendwie Stil. So beschloss Jens sich einfach mal dazu zu legen (Siehe Bild). Man bedenke es war vielleicht 24.00 Uhr. Jens kam allerdings nach etwa 20min wieder aus dem Zimmergekrochen um sich endgültig die Kante zu geben. ganz anders Ferdi. Der schlummerte weiter.&lt;br /&gt;Springen wir nun drei Stunden vor. Es ist jetzt halb vier und nur noch der harte Kern ist wach, weil er sich geschworen hat auch noch den letzten Kasten Bier zu leeren. Als diese Saufelite beschließt nun auch pennen zu gehen, da regt sich plötzlich was in Johannes' Zimmer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer lunzt frisch, munter und ausgeschlafen hervor? Ihr ahnt es sicher.&lt;br /&gt;Ferdi.&lt;br /&gt;Weil die Party jetzt allerdings vorbei war, dauerte es nicht lange und er begann sich zu langweilen. Und so kam er auf die dämlichste Idee des Tages:&lt;br /&gt;Er holte sich ein Bier, stellte sich in die Mitte des Wohnzimmers in dem alle kreuz und quer schliefen, zielte mit drei Dartpfeilen auf die drei Meter entfernte dazugehörige Scheibe und schwor sich erst dann schlafen zu gehen, wenn er die schwarze Mitte getroffen hatte. Ihr könnt euch sicher vorstellen welche Reaktionen das hervorrief. Doch Ferdi blieb eiskalt. Und so hörten wir noch stundenlang: "plop, plop, mist!"&lt;br /&gt;Ich glaube so gegen 7.00Uhr habe ich einmal ein kurzes, aber lautes JA!, endlich! gehört. gefolgt von einem erleichterten Stöhnen von 12 anderen. ;)&lt;br /&gt;Ich bin dann auch irgendwann vor lauter Hass eingeschlafen. Vielleicht war das so eine Ohnmachtreaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag und Montag habe ich dann Besuch von meinen Eltern bekommen. Wir waren zusammen in Otterlo, ein bisschen die Weidelandschaft bei dem tollen Wetter genießen und viel reden.  Montag ging es  nach Utrecht. Ein bisschen shoppen und dann was "lekkeres" essen. Hat mich gefreut euch mal wieder zusehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetz hab ich aber genug berichtet, zeit wieder was zu erleben. Bis nächste Woche!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doei!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-6084103013685957919?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/6084103013685957919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=6084103013685957919&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6084103013685957919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6084103013685957919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/10/den-haag-und-das-dmliche-dartspiel.html' title='Den Haag und das dämliche Dartspiel'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-448705084263067140</id><published>2007-10-01T08:01:00.000+02:00</published><updated>2007-10-01T08:48:21.190+02:00</updated><title type='text'>Der infame Keksdieb</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:courier new;font-size:85%;"  &gt;Guten Morgen allezusammen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine neue, ereignisreiche Woche liegt auch schon wieder hinter uns.  Du wirst es vermutlich kaum glauben, aber mein Zimmer ist nun fast fertig und einzugsbereit!&lt;br /&gt;Auch habe ich es geschafft weitere politische Erfolge zu erringen. Zum Beispiel erhielt ich letzten Freitag (endlich) die lang umkämpften Schlüssel für das große Haus, in dem ich lebe. Das bedeutet ich habe uneingeschränkten Zugang zum Allerheiligsten und zu meiner eigenen Kammer. Auch ein Fahrrad besitze ich nun. Das gehört nur mir ganz alleine und es ist sogar so ein cooles altes Nachkriegsfahrrad der Marke "Holland Union", wie ich es haben wollte. Zugegeben, es muss einiges dran gemacht werden, aber ich bin ja noch ein Weilchen hier und kann mich in aller Ruhe dem Drahtesel widmen. Und zu allem Überfluss haben wir auch endlich die Sache mit dem Essensgeld geregelt und ich habe sogar schon welches bekommen.&lt;br /&gt; Doch die Krönung dieser Woche war die Jagd nach dem infamen Keksdieb! Irgendjemand hatte es gewagt die guten und heißbegehrten Cookies, von denen es selbst zum Tee jeweils nur einen gibt, aus der Vorratskammer zu entführen.&lt;br /&gt; Eines Morgens entdeckte Douwl einen verräterischen Stuhl an das Regal gelehnt, in dem die Kekse schlummern, bis man sie verzehren darf. Das war äußerst verdächtig. Douwl, ein sehr mutiger Mann, folgte der Spur des Verbrechens ohne jegliche Hilfe zu holen, indem er auf den Stuhl stieg und im obersten Regalfach die Kekse nachzählte. Höchstwahrscheinlich ständig mit sich selber ringend, ob er die Gunst der Stunde nicht nutzen sollte um selbst einen zu naschen. Doch er blieb hart. Schon schnell war klar, dass mindestens drei Kekse fehlen.&lt;br /&gt; Wer hatte es gewagt?&lt;br /&gt;Diese Frage beschäftigte die Menschen hier lange. Bis es dann endlich beim Abendessen zur öffentlichen Anklage kam. Die Cheffin stellte sich vor die gesammelte Mannschaft und erhob ihre mahnende Stimme! Jeder, der etwas gesehen habe, solle sich unverzüglich bei ihr melden. Natürlich hatte keiner etwas gesehen. Man munkelte und tuschelte noch ein Weilchen und schließlich beließ man es dann doch bei einer öffentlichen Abmahnung und einem empörten Kopfschütteln. Der Dieb wisse nun hoffentlich, dass er einen Fehler gemacht habe! Ein solches Verhalten ist und bleibt pfui!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die restliche Arbeit dieser Woche war recht einseitig. Meistens waren wir am Waren vorbereiten für den Wereldwinkel Bondgenoot Partner in Culemburg. Das ist quasi ein Dritte Welt Laden, der Fairtradesachen verkauft, die wir verkaufsfertig machen. Das ist nicht wirklich spannend, aber im Team macht man sich die Zeit lustig und so vergeht sie auch wie im Fluge. Mittwochs ging es Nachmittags nach Arnhem ein Projekt besichtigen. Jens, Joshi und Anna-Lena warteten auf uns in "Het Dorp" und zeigten uns was sie so den ganzen Tag lang machen und wofür sie bezahlt werden. Anschließend gab es in ihrer WG noch was zu essen für uns. Echt ungarische Küche. Lekker! "Het Dorp" heißt auf deutsch "Das Dorf" Es handelt sich dabei um eine riesige Behinderteneinrichting, diewie ein Dorf mitten in der Stadt von Arnhem autark organisiert ist. Dieses Dorf hat knapp 300 Einwohner, einen eigenen Friseur und Supermarkt. Dazu kommen noch geschätzte 200 PflegerInnen und eben unsere Freiwilligen! Den Abend verbrachten Tomi und ich dann freiwillig noch in Arnhem um uns ein wenig umzusehen wo denn so was los ist. Arnhem ist schon eine Großstadt in Holland und hat etwa 230.000 Einwohner. Das ist für deutsche Verhältnisse nicht viel, aber es ist dort um einiges mehr los, als in einer vergleichbar großen deutschen Stadt. Eines muss man den Holländern lassen. Ihr Städte sind sehr belebt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Samstag abends sollte es ursprünglich wieder nach Arnhem gehen um ein bisschen zu feiern, doch fand diese Party ohne Kai und Tomi statt. Die Bondgenooter hatten sich nämlich vorgenommen uns eine nachträgliche Willkommensparty zu organisieren. Das war dann auch sehr niedlich. Die Kinder hier aus der Einrichtung haben sich ein Spieleprogramm ausgedacht und so kam es, dass ich nach gut 13 Jahren mal wieder Topfschlagen gespielt habe. Im Anschluss gab es noch Bier und so war der Kai auch schon zufrieden.&lt;br /&gt;Gestern waren Tomi und ich in Ede, einer größeren Stadt hier in der Nähe. Ein Ziel hatten wir nicht. wir wollten eigentlich nur mal unsere Umgebung erkunden. Und siehe da, es gibt sogar schöne Kneipen in Ede!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mal gespannt was diese Woche bringt. Es werden neue Bilder folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machts gut und haltet die Stellung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-448705084263067140?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/448705084263067140/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=448705084263067140&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/448705084263067140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/448705084263067140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/10/der-infame-keksdieb.html' title='Der infame Keksdieb'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-1874120644647798361</id><published>2007-09-24T16:37:00.000+02:00</published><updated>2007-09-24T17:10:37.209+02:00</updated><title type='text'>Die Stadt der Städte - Amsterdam</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Ich bin wieder da. Frisch zurück aus Amsterdam. Das Wochenende war ereignisreich. Diesen Post möchte ich dazu nutzen von meinen eindrücken zu berichten.&lt;br /&gt;Samstag morgens ging es mit Tomi zusammen nach Amsterdam. Man hat schon viel gehört von der Stadt, doch dagewesen sind wir beide noch nicht. jetzt war es also soweit. Am Bahnhof wurden wir von Zoe und Robert abgeholt und durch die Innenstadt, mitten durch das Getümmel und Gedränge sicher zum Mission House geführt. Das Mission House ist die WG der acht in Amsterdam lebenden Freiwilligen aus aller Herren Länder. Es handelt sich dabei um eine direkt im Zentrum liegende gut renovierte Villa mit einem geschätzten Wert (inkl. Grundstück) von 6-7 Mio. € Natürlich ist nicht das ganze Haus von freiwilligen besetzt, sondern nur das oberste Stockwerk, doch auch das reicht völlig aus. So, genug geprotzt.&lt;br /&gt;Nachdem wir unser Gepäck dort sicher untergebracht hatten ging es mit dem Fahrrad los, die Stadt erkunden.&lt;br /&gt;Ich glaube nicht, dass es mir gelingen wird die Stadt angemessen zu beschreiben. Es wäre falsch  triviale Worte wie "toll,klasse" oder "schön" zu verwenden.&lt;br /&gt;Man muss sich eine Stadt vorstellen, so eng, wie die Städte im Mittelalter, mit einem (Fahrrad)-Verkehr wie in Mailand oder Rom und mit Menschenmassen, wie man sie aus Shanghai oder Peking kennt. In der Innenstadt, von der ich rede, hat man als Autofahrer keine Chance und als Fußgänger ist man Freiwild. Es liegt unglaublich viel Bewegung und Energie in der Luft. Überall ist Getümmel, es riecht nach Drogen, internationalem Publikum aller Schichten und nach Sex. Es gibt offiziell 90 Coffeeshops, 320 Bordelle und 178 verschiedene Nationalitäten (die meisten in der Welt). Man verfällt in einen Rausch. Es gibt an jeder Ecke reisende Künstler, die die verrücktesten Shows zu Besten geben und dafür von hunderten Zuschauern mit kleinen Beträgen entlohnt werden. Es gibt unzählige kleine Geschäftchen, in denen man für genug Geld alles kaufen kann...&lt;br /&gt;Nachts schläft die Stadt nicht, sondern erwacht zu wahrem Leben. Aus allen Ecken kommen Menschen und drängen sich an den Ufern der Grachten, vor den Bars und Coffeeshops. Das Rotlichtviertel ist nachts heller als am Tag. Das liegt an der Enge der Straßen und Gassen. Die Häuser lassen nicht überall viel Licht durch...&lt;br /&gt;Wenn ich so über das viele Wasser und die Grachten nachdenke, finde ich, dass Amsterdam vielleicht auch ein bisschen was von Venedig hat. Doch auf jedenfall ist es Sin City am ähnlichsten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-1874120644647798361?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/1874120644647798361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=1874120644647798361&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1874120644647798361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1874120644647798361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/09/die-stadt-der-stdte-amsterdam.html' title='Die Stadt der Städte - Amsterdam'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-1310174096081238661</id><published>2007-09-16T14:18:00.000+02:00</published><updated>2007-09-16T14:42:54.371+02:00</updated><title type='text'>Guess who is back!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Servus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wieder so weit. Ich bin zurück. eine ereignisreiche und äußerst spaßige Woche liegt hinter mir. ich kann ohne Zweifel sagen, dass dieses die beste Woche war, die ich bisher hier hatte. Gut, ich bin erst 2 Wochen hier. Trotzdem.&lt;br /&gt;Angefangen hat alles mit der etwas umständlichen Reise nach Soest. Mit dem Fahrrad ist der Ort etwa in einer halben bis Dreiviertelstunde zu erreichen. Wir haben mit dem Zug ne gute Stunde gebraucht. Das lag daran, dass die Verbindungen so scheiße waren. Um nach Soest zu kommen fährt man im wahrsten Sinne des Wortes über Paris nach Rom. Einmal im Quadrat dran vorbei und schließlich dann doch hin. Nundenn.&lt;br /&gt;Angekommen tat das Wiedersehen mit den ganzen Leuten mehr als gut. Endlich mal wieder deutsch sprechen und verstanden werden. Erfahrungen austauschen und sich gemeinsam über das holländische Essen Ärgern. Das war toll. Das Team von ICCO International, der Partnerorganisation in den Niederlanden war eher lustig als kompetent. Unser Teamleader hieß Henk und erinnerte ein bisschen an die Weihnachtsscheiße in South Park. Das klingt zugegeben ein bisschen hart.&lt;br /&gt; Nach der ersten halben Stunde Vortrag konnten wir das Gefühl nicht loswerden, dass mit Henk etwas nicht stimmt. Er schwankte komisch beim gehen und redete sehr undeutlich. Ja beinahe lallend. Als wir nun rausfanden, dass er doch nicht betrunken war und eigentlich Drogen eher kritisch gegenübersteht, wussten wir nicht, was wir schlimmer finden sollten. Ein Alki-Henk, oder einen normalo Henk, der alki ist, ohne Alk zu haben.&lt;br /&gt;Ohne die Frage nach dem "Was ist schlimmer?" wirklich auszudiskutieren, entwickelte sich Henky zu einem wahren Maskottchen und Running-Gag. (Hatten wir ein Spaß mit ihm...! Herrlich!)&lt;br /&gt;Inhaltlich war das Seminar eher mager. nicht viel Neues und sachlich und fachlich keine neuen Informationen. Aber darum ging es uns auch nicht.&lt;br /&gt;am vergangenen Mittwoch traten wir dann die Reise nach Utrecht an. Diesmal aber mit dem Bus. das ging schneller. In der Zentrale des ICCO Gebäudes würden wir nun untergebracht. das roch nach Luxus. das war es auch! Nach den eher abgeranzten Zimmern des Stayokay Hostels gab es jetzt Apartments für jedermann! Schade, dass wir nur bis Freitag blieben. Es folgte ein Sprachkurs, der dem Überleben dienen sollte. Ich muss zugeben, er hat mir persönlich mehr gebracht, als ich gedacht hätte. endlich mal ein paar Vokabeln, die man aneinanderreihen konnte. Den anderen Freiwilligen aus der ganzen Welt, die auch gerade in Holland leben, ging es da genauso.&lt;br /&gt;Ich musste das Seminar unerwartet ein bisschen früher verlassen, da die große Hochzeit op De Bondgenoot von Esther und Gisbert anstand. Es gab also auch an dem Tag meiner Rückkehr kaum Schlaf. Die Party war, dank der African Drummer, fantastisch. Ins Bett ging es gegen spät...&lt;br /&gt;Heute waren wir alle vier Stunden in der Kirche. Ein besonderer Gottesdienst. das neue Kirchenjahr fängt heute an und da gibt es dann eine extralange Predigt und anschließend was zu essen. Jetzt bin ich wieder zu hause und aktualisiere mein Blog, damit du auf dem laufenden bleibst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schreibt fleißig in mein Gästebuch, oder postet Kommentare! Ich freu mich immer, was von euch zu hören!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Groetjes,&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-1310174096081238661?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/1310174096081238661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=1310174096081238661&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1310174096081238661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1310174096081238661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/09/guess-who-is-back.html' title='Guess who is back!'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-6560017172137882475</id><published>2007-09-07T22:24:00.000+02:00</published><updated>2007-09-07T22:28:36.723+02:00</updated><title type='text'>Seminar Holland die Erste</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: courier new;font-size:85%;" &gt;Gott zum Gruße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen is es mal wieder soweit. Lange nicht mehr auf einem Seminar gewesen (Lüge). drum werde ich mich am morgen mal wieder zu einem begeben. Das Ganze geh vom 8-12.9 danach schließt sich ein Sprachkurs in Utrecht an. Der geht dann bis Freitag. Kann also sein, dass ich erst in einer Woche wieder zum Updaten komme. werde aber weiter die Stellung halten.&lt;br /&gt;Bis dahin, lasst mir keine Klagen kommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis denne!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-6560017172137882475?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/6560017172137882475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=6560017172137882475&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6560017172137882475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6560017172137882475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/09/seminar-holland-die-erste.html' title='Seminar Holland die Erste'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-8699112079903504975</id><published>2007-09-05T16:13:00.000+02:00</published><updated>2007-09-05T16:26:52.652+02:00</updated><title type='text'>Was er den Tag lang so macht</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Goede avond!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist aufgefallen, dass ich einen typischen Tag von mir noch gar nicht beschrieben habe. Ich finde das wichtig, damit du dir ein Bild davon machen kannst, wie mein Leben hier so aussieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es beginnt mit schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 7:00 Uhr klingelt mein Wecker. Das bedeutet ich habe 15min Zeit aufzustehen und mich nach unten in den Gemeinschaftsraum zu begeben zwecks Nahrungsaufnahme.&lt;br /&gt;Von sieben bis ca 7:45 wird dann gefrühstückt. Meine Arbeit beginnt aber erst um neun. Also bleibt genug Zeit mich unter die Dusche zu stellen und noch ein wenig zu entspannen. Um neun geht es dann eine Stunde an die Arbeit, bis es dann um 10:00 das erste mal Tee gibt. Diese Teepause geht bis zu 60min. Darauf folgt abermals harte Arbeit bis die Glocke zum Mittagessen um 12:00 klingelt. Gegessen wird mittags kalt. Das macht sich richtig bemerkbar, finde ich. Man hungert abends im wahrsten Sinne des Wortes nach warmer Nahrung. um 13:00 geht dann meine Arbeit zum dritten male weiter bis dann um 16:30 endgültig Feierabend ist.&lt;br /&gt;das klingt für dich wahrscheinlich alles nach recht entspanntem Umhergetrödel. das ist es aber nicht. Zumindest strengt es (mich) ziemlich an. gerade die ganzen Pausen und das kalte Essen gehen auf die Kräfte. Das kann natürlich auch damit zutun haben, dass so viele neue Eindrücke und die neue Sprache auf Dauer anstrengen.&lt;br /&gt;wie dem auch sei. Ich bin nach Feierabend heilfroh ein bisschen Zeit für mich zu haben, mal in die Stadt fahren zu können, oder mich anderweitig zu beschäfigen.&lt;br /&gt;So, ich hoffe jetzt kann man sich mal etwas vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis demnächst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja! Ich habe mir heute eine holländische Nummer besorgt, auf der ich hier zu erreichen bin. Wenn sie jemand noch nicht hat, frage er mich danach. Ich möchte sie nur ungern hier online stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-8699112079903504975?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/8699112079903504975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=8699112079903504975&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8699112079903504975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/8699112079903504975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/09/was-er-den-tag-lang-so-macht.html' title='Was er den Tag lang so macht'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-1260198205834314424</id><published>2007-09-03T18:51:00.000+02:00</published><updated>2007-09-03T19:01:56.532+02:00</updated><title type='text'>Mensen van het goede leven</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein kurzer Zwischenbericht der ersten drei Tage. Der Sonntag, also der Tag nach meiner Ankunft, war ziemlich anstrengend für mich. Ich wurde der Kirchengemeinde vorgestellt und von allerlei Holländern zugetextet. Elisabeth, die Chefin hier, hat angeordnet mit mir und Tomi ausschließlich holländisch zu sprechen. Das erleichtert die Kommunikation natürlich nicht wirklich. Man lernt so schneller, hieß es. Das ist richtig, aber schwierig.&lt;br /&gt;Das Großprojekt dieser Woche heißt: Zimmer renovieren! Tomi, Ich und ein paar freiwillige Helfer sind seit heute dabei unsere Zimmer neu zu streichen und Parkett zu verlegen. Das ist richtige Arbeit und macht Spaß! In meinem Fotoalbum gibt es auch schon die ersten Bilder zu sehen.&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es nicht viel Neues. das Wetter ist, wie könnte es anders sein, durchmischt mit eher mehr Regen als Sonne.&lt;br /&gt;Wie es wohl gerade in Deutschland ist? Hm....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Beste!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-1260198205834314424?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/1260198205834314424/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=1260198205834314424&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1260198205834314424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/1260198205834314424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/09/mensen-van-het-goede-leven.html' title='Mensen van het goede leven'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-711956593920016335</id><published>2007-09-01T22:07:00.000+02:00</published><updated>2007-09-01T22:29:02.373+02:00</updated><title type='text'>Der 1. September</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Es ist nicht zu glauben. Heute ist er tatsächlich gekommen. Der Tag von dem alle seit geraumer Zeit reden. Der 1.9. Der Tag der Ausreise. Ich muss zugeben, ich hätte mir das Ganze etwas spektakulärer vorgestellt. Ich bin heute Mittag pünktlich um 13.00 von Magdeburg aus losgefahren, nachdem ich eine sehr schöne Woche dort verbringen konnte. Die zeit vertrieben habe ich mir, indem ich mich mit meinem herzallerliebsten Computer rumgeärgert habe, der mal wieder nicht wollte, wie er sollte. Wie nun aber an diesen Zeilen zu erkennen ist, hat der menschliche Verstand über die Dummheit der Maschine gesiegt und er tut nun ansatzweise das, was ich ihm sage.&lt;br /&gt;Doch ich komme vom Thema ab.&lt;br /&gt;Auf meinem Weg mit dem Zug Richtung Amersfoort fiel mir dann auf, dass ich mit meinem Ticket ziemliche Scheiße zusammengebucht habe. Von Amersfoort nach Ede-Wageningen und von dort nach Barneveld ist in etwa so, als wenn man erst nach Frankfurt führe, um  nach Darmstadt zu kommen. Einmal dran vorbei und wieder zurück. Mir diesem Fehler wohl bewusst, beschloss ich meine Route spontan zu ändern und die kürzere, mir inzwischen wohl bekannte Verbindung, Amersfoort-Barneveld zu nehmen. Gesagt, getan. Einziges Problem war, dass ich dann etwa eine Stunde früher ankam und auf meinen Abholservice hätte warten müssen. Ich griff zum Handy, doch war natürlich niemand zu erreichen. Also bin ich eben mit Gepäck zu meiner Einsatzstelle gelaufen. Die Strecke ist nicht weit, dafür aber das Gepäck schwer. Das gleicht sich aus.&lt;br /&gt;Angekommen gab es dann Pizza amerikanischer Art, die ich genüsslich zu mir nahm. Es folgte ein bunter Abend im Gemeinschaftshaus mit Spielen und Getränken, von dem ich mich nach einem Bierchen in mein Zimmer zurückzog um das zu schreiben, was du gerade liest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn ichs mir so recht überlege,dann ist das nächste, was ich tun werde, schlafen. Lang und fest.&lt;br /&gt;Bis bald!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-711956593920016335?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/711956593920016335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=711956593920016335&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/711956593920016335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/711956593920016335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/09/der-1-september.html' title='Der 1. September'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-7568632804128551988</id><published>2007-08-26T11:59:00.000+02:00</published><updated>2007-08-26T12:12:01.016+02:00</updated><title type='text'>Das erste mal Sonne</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Morgen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Ich bin heil in Mitteldeutschland angekommen und freue mich das erste Mal in diesem Sommer über konsequente Sonne! Die letzten Monate ist es mir immer gelungen mit dem Regen von West nach Ost und von Ost nach West zu reisen. Manche Meteorologen haben schon ernsthaft in Erwägung gezogen das Wort "Tief" zu streichen und es durch "Kai" zu ersetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Um aber die Freude an der Sonne nicht überdurchschnittlich groß werden zu lassen, habe ich natürlich schon alle Badesachen in den Niederlanden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Dort wird es dann sicher wieder regnen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;So begnügete ich mich bisher mit Ausflügen nach Potsdam und in die Magdeburger  Innenstadt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Auch was schönes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Bis bald!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Kai&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-7568632804128551988?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/7568632804128551988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=7568632804128551988&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7568632804128551988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/7568632804128551988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/08/das-erste-mal-sonne.html' title='Das erste mal Sonne'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-6683861606374904581</id><published>2007-08-22T11:29:00.000+02:00</published><updated>2007-08-22T11:34:49.679+02:00</updated><title type='text'>Finale Vorbereitungen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jetzt lese ich doch schon in den Blogs der anderen, dass es tatsächlich ernst wird. Viele sind schon in den Einsatzstellen fleißig am schuften und ich sitze noch im behüteten Heppenheim und freue mich über elterlichen Service :)&lt;br /&gt;Heute muss ich noch rumfahren und einiges Zeugs erledigen und dann wird das, was beim offiziellen Umzug vor ein paar Tagen vergessen wurde, in einen großen Koffer gepresst und mit weggeschleppt.&lt;br /&gt;Morgen geht es dann erstmal nach Magdeburg...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haut rein,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kai&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-6683861606374904581?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/6683861606374904581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=6683861606374904581&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6683861606374904581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6683861606374904581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/08/finale-vorbereitungen.html' title='Finale Vorbereitungen'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6909660773729386309.post-6260562255822458971</id><published>2007-08-19T17:58:00.002+02:00</published><updated>2007-08-19T18:08:09.726+02:00</updated><title type='text'>Servus!</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Nun sind es noch weniger als 2 Wochen bis zu meinem großen Aufbruch. Das heißt, eigentlich bin ich schon lange aufgebrochen. Sein vielen Wochen bin ich in Deutschland und den Niederlanden auf Tour um den letzten Vorbereitungen gerecht zu werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Vor ein paar Tagen habe ich beschlossen mir die moderne Technik und dieses "Internet" zu Nutze zu machen und einen Blog zu erstellen, aufdass ich mit meinen Freunden in Kontakt bleiben kann, die sich langsam aber sicher auch auf der ganzen Welt verteilen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Mal gespannt, ob aus Kanada, Schweden, Schottland, Frankreich und Australien bald ein paar Posts eintrudeln....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Ich freu mich drauf!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Beste Grüße,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Kai&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6909660773729386309-6260562255822458971?l=kai-in-holland.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/feeds/6260562255822458971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6909660773729386309&amp;postID=6260562255822458971&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6260562255822458971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6909660773729386309/posts/default/6260562255822458971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kai-in-holland.blogspot.com/2007/08/servus.html' title='Servus!'/><author><name>Kai</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00234714906983728897</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_kHO5gdrslDM/R82ekzcX1sI/AAAAAAAAACY/W1C1Dby3ZTQ/S220/icqavatar.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
